Diese Beschwerden können in der 30.SSW auftreten

Dienstag, 27.10.2015

Eine Schwangerschaft kann ziemlich energieraubend sein. In der 30.SSW können einige Beschwerden auftreten. Wir verraten Ihnen, was auf Sie zukommt.

Je weiter die Schwangerschaft voran schreitet, desto mehr freut man sich auf das Baby. Trotzdem können in der 30.SSW einige Beschwerden auftreten, denn viele Frauen empfinden die Schwangerschaft ab diesem Zeitpunkt als zunehmend beschwerlich. Aber keine Sorge: Bald haben Sie es geschafft!

Beschwerden in der 30.SSW: Schlafmangel

Der Bauch kann in der 30.SSW sehr störend sein und für Schlafmangel sorgen. Die Bauchlage ist deswegen nicht mehr durchführbar und die Rückenlage sollte vermieden werden. Der Grund dafür ist das sogenannte Vena-Cava-Syndrom. Dieses kann Kreislaufstörungen hervorrufen, da der Bauch in der Rückenlage auf Ihre Hohlvene drückt, die das Blut aus Bein-, Becken- und Bauchregion zum Herzen führt.
Wir empfehlen Ihnen daher die Seitenlage für das Schlafen zu wählen.

Beschwerden in der 30.SSW: Rückenschmerzen

Rückenschmerzen kommen in der 30.SSW sehr oft vor, da sich das Bindegewebe lockert und den Beckenring und die Wirbelsäule weiter auseinander gleiten.

Daher wäre es gut in diese Situation Ihren Körper zu stabilisieren und so zu entlasten. Dabei könnte Ihnen ein Kissen behilflich sein, das Sie im Sitzen in Ihren Rücken oder im Liegen zwischen Ihre Kniekehlen legen.

Beschwerden in der 30.SSW: Wassereinlagerungen

In dieser Phase der Schwangerschaft sammeln sich häufig Wassereinlagerungen im Gewebe, vor allem Ihre Füße und Hände sind in der 30.SSW betroffen. Das hat auch eine verminderte Leistungsfähigkeit zur Folge, denn mit schweren Händen und Füßen können Sie sich nicht mehr so leicht bewegen.

In dieser Situation können Sie Abhilfe schaffen, indem Sie flache Schuhe tragen und Ihre Beine hochlegen. Außerdem sollen Ihnen auch Kompressionsstrümpfe helfen.

Beschwerden in der 30.SSW: Kurzatmigkeit

Viele alltägliche Dinge fallen werdenden Müttern in der 30.SSW schwerer. Treppenlaufen und sogar angeregte Gespräche können Sie außer Atem bringen. Denn viele Schwangere leiden in dieser Zeit unter Kurzatmigkeit und Atemnot. Das ist die Folge der Größe und der Lage Ihres Babys. Wenn Ihr Baby bereits mit dem Kopf nach unten liegt, sich aber Ihr Becken noch nicht abgesenkt hat, kann es sein, dass es mit seinem Po oder Füßen gegen Ihr Zwerchfell und damit auch auf die Lunge drückt. Kein Wunder, dass Sie dadurch kurzatmig und müde werden.

Beschwerden in der 30.SSW: Typische Begleiter

Die Klassiker unter den Beschwerden in der 30.SSW sind Sodbrennen, Verstopfung, Blähungen und vermehrter Harndrang.

Abhilfe schaffen Sie bei diesen Problemchen so:
Bei Verstopfung kann Ihnen Bewegung helfen, da so die Verdauung unterstützt wird. Achten Sie zusätzlich auf eine ballaststoffreiche Ernährung.
Bei Sodbrennen wäre es gut, mit erhöhtem Kissen zu schlafen. Vor dem Hinlegen können Sie auch ein Glas Milch trinken. Das kann Ihnen dabei helfen überschüssige Säure zu binden.
Blähungen sind leider in der Schwangerschaft fast unvermeidlich, trotzdem können Sie mit bestimmten Tees, wie Anis, Melisse oder Fenchel, entgegen wirken.
Bei erhöhtem Harndrang empfehlen wir Ihnen Beckenbodengymnastik. Wenn Sie frühzeitig damit beginnen, werden Sie Ihre Blase besser im Griff haben. Außerdem können Sie  einer bleibenden Inkontinenz nach der Schwangerschaft vorbeugen.

Gespräch mit dem Arzt

Die Beschwerden in der 30.SSW haben zwar keinen Krankheitswert, trotzdem sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Vor allem bei Bauchschmerzen wäre es wichtig Ihren Frauenarzt zu kontaktieren, um vorzeitige Wehen auszuschließen.

Und denken Sie daran: Die Beschwerden gehen bald vorbei, denn mit jedem Tag sind Sie Ihrem Baby ein Stück näher.

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Beschwerden in der 30.SSW sind nichts ungewöhnliches.

Diese Beschwerden in der 30.SSW sind zu erwarten. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die letzten Wochen auch noch durchhalten.

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27.10.2015 12:00
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