Depressiv durch Magnesiummangel: Magnesium für die Psyche

Freitag, 10.10.2014

Gerade im Winter leiden viele Menschen an Depressionen. Aber nicht nur die durch die Jahreszeit bedingte Dunkelheit, auch Magnesiummangel kann depressive Symptome auslösen.

Magnesiummangel kann nicht nur zu Muskelkrämpfen, Zitterattacken und Kreislaufbeschwerden führen, eine Unterversorgung mit dem wertvollen Spurenelement kann auch die Stimmung und das psychische Wohlbefinden negativ beeinflussen. Durch Magnesiummangel können dementsprechend depressive Verstimmungen und sogar ausgewachsene Depressionen entstehen.

Risikofaktor Magnesiummangel

Natürlich ist Magnesium keine Wunderwaffe gegen alle Formen psychischer Krankheiten. In manchen Fällen scheinen Magnesiummangel und Depressionen oder Stimmungsschwankungen aber tatsächlich zu korrelieren, wie norwegische Wissenschaftler herausfanden. Wie "fitforfun.de" berichtet, befragten die Skandinavier über 5.000 Norweger nach ihren Ernährungsgewohnheiten und eventuellen depressiven Symptomen. Dabei entdeckten sie, dass derartige Symptome umso weniger auftraten, je mehr Magnesium die Befragten zu sich nahmen. Der Studie nach war Magnesiummangel sogar ein höherer Risikofaktor für eine Depression, als es mangelnde Bewegung darstellte.

Ein Grund dafür ist, dass Magnesium im Körper an Stoffwechselprozessen beteiligt ist, zu denen zum Beispiel die Produktion von Serotonin gehört. Der als "Glückshormon" bekannte Botenstoff spielt auch in der Wirkung von klassischen Antidepressiva eine Rolle: Diese Medikamente gegen Depressionen verhindern die schnelle Wiederaufnahme des Hormons im Gehirn und halten den Serotonin-Spiegel im Gehirn länger hoch.

Laut der bei "fitforfun.de" zitierten norwegischen Studie wirkte Magnesium auch positiv gegen depressive Symptome bei Diabetikern. Bei der Krankheit ist gezielte Magnesiumzufuhr besonders wichtig. Die Studienteilnehmer erhielten hier zwölf Wochen lang jeden Tag 450 mg Magnesium zu ihrer Nahrung.

Magnesium für die Stimmung

Damit es gar nicht erst zu Magnesiummangel und depressiven Verstimmungen kommt, können Sie von vornherein darauf achten, ausreichende Mengen des Spurenelements über die Nahrung zu sich zu nehmen. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 350 mg, heißt es bei "gesundheit.de". Um die zu erreichen, sollten Sie besonders magnesiumreiche Lebensmittel essen. Dazu gehören zum Beispiel Weizenkleie, Sonnenblumenkerne und Nüsse. Auch Bohnen, Spinat oder Haferflocken liefern Magnesium, müssen dann aber in größeren Mengen verzehrt werden. Auch über magnesiumreiches Mineralwasser lässt sich ein wertvoller Beitrag im Kampf gegen Magnesiummangel leisten.

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Magnesium ist jederzeit wichti für den Körper - und das aus verschiedenen Gründen. Aber um Depressionen vorzubeugen, wissen wohl die wenigsten, dass sie auf ausreichend Magnesium achten müssen.

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