Daran erkennst du, dass du eine Beckenbodenschwäche hast

Samstag, 12.03.2016

Mit einer Beckenbodenschwäche haben viele Frauen zu kämpfen. Nicht nur ältere Frauen, sondern auch junge Frauen müssen sich mit einer Beckenbodenschwäche auseinandersetzen. Was für Ursachen dahinter stecken könnten und wie du es behandeln kannst, erfährst du hier!

Ist der Beckenboden geschwächt, kann es schnell nicht nur für körperlichen Stress, sondern auch für seelischen Stress sorgen. Hier zu den Gründen, die für eine Beckenbodenschwäche sorgen und wie du sie am besten behandelst. 

Mögliche Ursachen für eine Beckenbodenschwäche

Es ist üblich, dass die Beckenbodenmuskeln mit der Zeit an Stabilität verlieren und je älter man wird, die Chance auf eine Beckenbodenschwäche steigt. Besonders Frauen, die eine erblich bedingte Bindegewebsschwäche haben, weisen oft eine Beckenbodenschwäche auf.
Wird der Körper des Weiteren durch anstrengende Arbeit belastet, ist die Chance auf eine Störung im Beckenboden ebenfalls hoch. Mitwirkende Bestandteile könnten zusätzlich Rauchen, Übergewicht oder chronischer Husten sein, die den Beckenboden mit der Zeit schwächen könnten.
Junge Frauen leiden dann meistens unter der Schwäche, wenn sie innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrere Kinder gebären. Dadurch werden die Beckenbodenmuskeln überdehnt und geschwächt.

Die Anzeichen einer Beckenbodenschwäche erkennen

Eine Beckenbodenschwäche bedeutet, dass der Beckenboden unzureichend stabilisiert ist. Die Muskeln und Bänder des Beckenbodens sind so gelockert, dass sie die inneren Organe nicht mehr ideal in ihrer Position halten können und sie dadurch nach unten sinken. Eine Beckenbodenschwäche weist sich häufig durch eine Inkontinenz, Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz, Unterleibsschmerzen und Gebärmuttersenkung aus.

So behandelst du eine Beckenbodenschwäche

In den ersten Phasen der Beckenbodenschwäche gibt es vielversprechende Behandlungsmethoden. Bei der konservativen Therapie, handelt es sich um ein Beckenbodentraining, begleitet durch einen ausgebildeten Physiotherapeuten. Ebenso Sportarten wie Schwimmen und Fahrradfahren werden empfohlen. Bei dieser Therapie handelt es sich aber eher um eine Vorsorge, als um eine Behandlung bei bestehender Beckenbodenschwäche.

Tritt die Schwäche in den Wechseljahren auf, wird eine Hormontherapie empfohlen. Das Gewebe des Beckenbodens ist meistens durch einen Hormonmangel so ausgedünnt, sodass die Zufuhr von Hormonen dem entgegenwirkt und das Bindegewebe wieder stärken kann.
Die operative Methode wird als letzter Ausweg eingeleitet, wenn es sich bereits um einen schwerwiegenden Fall von Beckenbodenschwäche handelt. Der chirurgische Eingriff wird nur dann empfohlen, wenn die Störung des Beckenbodens die Lebensqualität beeinträchtigt.

Es ist somit von großer Bedeutung, regelmäßig eine spezielle Beckenbodengymnastik durchzuführen und auf eine ausgewogene Ernährung und gesunden Lebensstil zu achten, um eine Beckenbodenschwäche vorzubeugen.

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Eine Beckenbodenschwäche sollte immer so früh wie möglich behandelt werden.

Eine Beckenbodenschwäche bringt viele Probleme mit sich.

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