Bewegung bei Nackenschmerzen: Bitte nicht stillhalten!

Donnerstag, 20.02.2014

Wer gegen Nackenschmerzen durch Verspannung vorgehen möchte, sollte eines tunlichst vermeiden: stillhalten. Je nach Ursache der Beschwerden ist Bewegung meist die beste Medizin.

Wer im Beruf lange sitzt und konzentriert auf den Bildschirm starrt, leidet häufiger unter Nackenschmerzen. Auch Stress kann dazu führen, dass sich der Nacken verkrampft und steif wird. Reflexartig neigen viele dazu, die Nackenpartie anschließend möglichst wenig zu bewegen. So lassen sich Schmerzen vermeiden, in der Hoffnung, dass sie möglichst bald wieder von allein verschwinden.

 

Bewegung schützt vor Nackenschmerzen

Dieser Reflex bewirkt aber allzu häufig das Gegenteil: Die Nackenschmerzen dauern länger an als eigentlich nötig. Wer sich durch längeres Liegen eine baldige Genesung erhofft, wird häufig enttäuscht. Verkrampfte Muskeln entspannen sich durch diese Maßnahme meist nicht, stattdessen verschlimmern sich die Verspannungen.

Natürlich ist es wenig ratsam, sich bei Nackenschmerzen unnötige Verrenkungen durchzuführen. Behutsame Bewegung kann allerdings helfen. Tipp: Schützen Sie Ihren Nacken vor Zugluft und gehen Sie spazieren. Die natürlichen Bewegungen sorgen dafür, dass sich die Muskulatur langsam wieder entspannt. Diese Methode eignet sich auch, um Nackenschmerzen vorzubeugen. Wer sich regelmäßig auch während der Arbeitszeit bewegt, lässt es gar nicht erst so weit kommen, dass sich die Muskeln verkrampfen können. Kurze Lockerungsübungen mit den Schultern oder ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause sind im Büroalltag eine Wohltat für Ihren Nacken. So verringern Sie auch das Risiko, dass eine ungewohnte Bewegung einen weniger beanspruchten Muskel "eiskalt" erwischt und es zu einer Zerrung kommt.

Ursachen abklären

Bewegung ist vor allem bei Nackenschmerzen durch Muskelverspannungen zu empfehlen. Anders sieht es aus, wenn kompliziertere Ursachen der Auslöser sind. Nach einem Schleudertrauma sollte ein Chiropraktiker Sie bei der Reha unterstützen. Dieser kann Ihnen speziell für Sie geeignete Bewegungsübungen empfehlen.

Von chronischen Nackenschmerzen spricht man, wenn diese länger als drei Monate andauern. Auch in diesem Fall sollten Sie einen Experten zurate ziehen. Dieser kann die genauen Ursachen abklären. Gehen die Schmerzen etwa von den Nervenenden aus, können andere Therapieverfahren erfolgsversprechend sein. In seltenen Fällen kann auch Rheuma oder ein Bandscheibenvorfall für die andauernden Schmerzen im Nackenbereich verantwortlich sein.

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