Auswirkungen von Vitamin-D-Mangel – Häufig bei Krebspatienten

Mittwoch, 27.11.2013

In Deutschland herrscht ein ausgeprägter Vitamin-D-Mangel. Wie die Deutsche Gesundheitshilfe nun bekannt gab, geht mit dem Mangel oft ein erhöhtes Krebsrisiko einher.

Bis zu 90 Prozent der Deutschen leiden unter ständigem Vitamin-D-Mangel. Das kann massive Auswirkungen auf das Immunsystem haben, denn Vitamin D wirkt unter anderem der Entstehung von unterschiedlichen Krebsarten entgegen – vor allem Darm- und Brustkrebs. 

Vitamin D: Essenziell für das Immunsystem

 

Vitamin-D-Mangel ist im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung nicht zu unterschätzen. Ist das Vitamin bei Krebspatienten in zu geringem Maße vorhanden, kann sich das negativ auf den Erfolg einer Chemotherapie auswirken oder gar die Strahlentherapie beeinträchtigen. Grund dafür, dass vor allem Krebspatienten oft mit Vitamin D unterversorgt sind, liegt an den Arzneimitteln, die sie im Zuge ihrer Krebstherapie einnehmen müssen. Die Tabletten beschleunigen häufig den Abbau von wichtigen Nährstoffen im Körper, der wiederum nicht genug Nachschub liefern kann. Aufgrund der geringen Sonnenstrahlen zwischen Oktober und März ist die Versorgung mit Vitamin D ohnehin beeinträchtigt, schließlich ist Sonnenlicht der Hauptlieferant für das lebensnotwendige Vitamin.

Vitamin D kann bei Krebspatienten das Risiko der erneuten Metastasenbildung senken, da es das generelle Krebswachstum hemmen und den Zelltod von Krebszellen fördern kann. Um eine umfassende Aufklärung zu gewährleisten, hat nun die Deutsche Gesundheitshilfe Anfang November ein Buch veröffentlicht mit dem Titel "Die richtigen Mikronährstoffe bei Krebs". Damit können sich Betroffene, aber auch Familienangehörige und Freunde über den Zusammenhang von Vitamin-D-Mangel und Krebserkrankungen informieren.

Vitamin-D-Mangel: Umfassende Aufklärung von Nöten

Auch das Deutsche Krebsforschungszentrum hat inzwischen einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und einer erhöhten Sterberate sowie Krebserkrankung festgestellt. Ergebnis: Wer zu wenig Vitamin D im Körper hat, bei dem ist das Risiko, an Krebs zu erkranken, um das 1,4-fache höher.

Das legt die Überlegung nahe, vorsorglich Vitamin-D-Präparate einzunehmen, allerdings wird das in Fachkreisen kontrovers diskutiert. Um diese Frage nach dem Richtig oder Falsch nachhaltig beantworten zu können, fehlen im Moment noch Langzeitstudien. Allerdings laufen diese bereits, sodass in Zukunft neue Erkenntnisse geliefert werden können. 

Klagen Sie häufiger über Kopfschmerzen? Diese sind oft Zeichen von Mangelerscheinungen durch fehlende Vitamine oder Mineralstoffe.

Mangelerscheinungen treten dann auf, wenn zu wenig Nährstoffe und Vitamine im Körper vorhanden sind.

 

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