Allzweckwaffe Johanniskraut: Jetzt blüht es!

Donnerstag, 03.07.2014

Das Johanniskraut gilt als vielfältig einsetzbares Naturmittel. Nur wird das im Juni blühende Gewächs am Wegesrand oft verschmäht. Dabei macht es schön und glücklich.

Johanniskraut hat viele Namen: Echtes Johanniskraut, Tüpfel-Hartheu oder Herrgottsblut sind nur einige der Bezeichnungen für dieses Wildkraut. Mindestens genauso vielfältig ist seine Anwendung. Schon in der Antike wurde es gegen Angstzustände eingesetzt, bei mittelschweren Depressionen soll es fast ebenso gut wie etablierte Antidepressiva wirken. Im Juni ist die Blütezeit des Johanniskrauts.

Ende Juni beginnt die Hochsaison

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Am 24. Juni ist Johannistag. Angeblich wirkt das Johanniskraut besonders heilend, wenn man es um diesen Tag herum pflückt. Auf jeden Fall steht das Wildgewächs Ende Juni in voller Blüte. Bis zu einem Meter groß kann das Gewächs mit seinem verzweigten Stängel werden. "Geschmückt mit Johanniskrautkränzen tanzten die Menschen früher ums Sonnwendfeuer und feierten den längsten Tag des Jahres. Anschließend warfen sie die Kränze ins Feuer oder übers Hausdach – das sollte vor Hexen, Dämonen und böser Zauberei schützen", schreibt "apotheken-umschau.de". Zur Hexenvertreibung wird das goldgelbe Kraut heute nicht mehr verwendet. Dennoch lässt es sich für verschiedenste Zwecke verwenden, ist äußerlich sowie innerlich anwendbar.

Finden können Sie das Johanniskraut von Juni bis September. Während der Blütezeit wächst es an Wegesrändern, auf trockenen Wiesen sowie in lichten Wäldern in Europa und Westasien, wie was Fachmagazin weiter schreibt.

Johanniskraut zu Rotöl machen

Wenn Sie also im Sommer spazieren gehen, können Sie nebenbei Ihre Kräuterapotheke mit Johanniskraut auffüllen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie tatsächlich die Heilpflanze vor sich haben, gibt es einen einfachen Test: Reiben Sie die Blüten zwischen Ihren Fingerspitzen. Diese sollten sich daraufhin rot verfärben, die verletzten Blüten des Johanniskrauts sondern nämlich Farbstoffe ab  – deswegen womöglich auch der Beiname "Herrgottsblut".

Johanniskrautöl, auch Rotöl genannt, lässt sich ganz leicht herstellen. Dazu übergießen Sie die zerriebenen Blüten mit Distelöl und lassen sie sechs Wochen in der Sonne stehen, wie in einem Artikel von "derwesten.de" empfohlen wird. Bei Neurodermitis, Blähungen, Entzündungen und Verbrennungen soll das Rotöl helfen.

Johanniskraut ist ein Wundermittel. Vielseitig einsetzbar hilft es gegen große und kleine Wehwehchen. Wann und wo es wächst erfahren Sie hier.

Johanniskraut ist vielseitig einsetzbar. Gegen Depressionen, Blähungen und Neurodermitis soll das Wunderkraut helfen. Wann es wächst und wo Sie es finden können, erfahren Sie hier.

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03.07.2014 12:30
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