Muskelschmerzen: Schulter
Au, meine Schulter!
Die Statistik zeigt, dass ca. 10 Prozent der Deutschen unter Schulterschmerzen leiden. Nicht nur Verspannungen, sondern auch Spätfolgen durch Verschleiß sind häufig die Ursachen für unangenehme Probleme.
Das Schultergelenk ist nicht so stabil gebaut wie andere Gelenke im Körper. Es kommt daher schnell zu einer Überlastung, zu Schmerzen, einer Gelenkentzündung oder zu einer Versteifung der Schulter. Häufig sind einseitige Belastungen und zurückliegende kleine Sehnenverletzungen der Grund für den Verschleiß des Gelenks und somit für die Schmerzen.
Ursachen
Schulterprobleme entstehen vermehrt bei Menschen, die bei ihrer Arbeit die Arme über Kopfhöhe einsetzten wie beispielsweise bei handwerklichen Berufen oder bei einer Arbeit mit immer gleich ablaufende Bewegung wie bei der Bedienung der Computer-Maus. Aber auch bei den Sportarten Badminton, Handball, Volleyball, Squash oder Golf sowie bei Musikern beim Musizieren mit Instrumenten wie Geige oder Flöte, werden die Schultern stak beansprucht. Der Verschleiß tritt besonders bei Senioren auf, doch auch jüngere Menschen können unter starken Schulterbeschwerden leiden.
Gegenmaßnahmen
Ganz gleich welche Ursachen die Schmerzen in der Schulter haben, sind sie eine große Belastung im Alltag. Einfache Tätigkeiten wie einen Pullover anziehen oder die Spülmaschine ausräumen werden zum schmerzvollen Hindernis. Am besten beugt man dieses Problem mit einer Bewegungstherapie vor, welche die Schultergelenke kräftigt und so vor allem widerstandsfähiger macht. Bei muskulären Schmerzen durch Überbelastung, Zerrung oder Prellung sollte die Schulter ruhig gestellt und gekühlt werden. Pflanzliche Wirkstoffe fördern ebenfalls die Heilung: Arnika, Beinwell, Zaubernuss, Echinacea und Kamille wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd (z.B. Traumeelsalbe und - Tabletten, erhältlich in der Apotheke). Zusätzlich lindern physiotherapeutische Maßnahmen wie Massagen die Verspannungen in der Schultermuskulatur. Vor dem Sport sollte man sich auf alle Fälle aufwärmen, denn so können Zerrungen und Muskelfaserrisse vorgebeugt werden. Sind die Muskeln, Bänder und Sehnen gut durchblutet, kann der Körper besser auf die Belastungen reagieren und Instabilitäten ausgleichen.
Weitere Artikel:
- Heilpflanzen: Hausmittel: Dagegen ist ein Kraut gewachsen!
- Was ist Hyperventilation?: Angstatmung
- Organuhr und die Meridiane: Alles zu seiner Zeit
- Gesunde Ernährung: Bio-Fatburner: Natürliche Fettverbrenner
- Stoffwechsel und Immunsystem: In 28 Tagen gestärkt
- Sport: Tai Chi: Polare Kräfte
- Kräuter gegen Regelschmerzen: Die Natur hilft
Tags:
Gesundheit, Heilpflanzen, Rückenschmerzen, Massage, Schmerzen, Naturheilmittel, Sport, alternative MedizinKommentare
Selbst Haarekämmen wird zu einer Belastung, wenn die Schulter stark schmerzt. Muskel- und Gelenkprobleme können aber durch eine Bewegungstheraphie vorgebeugt werden, bei den Schmerzen helfen pflanzliche Wirkstoffe entzündungslindernd.
Foto: PR















