Zähne putzen – Smile, please!

Freitag, 03.02.2012

Zähne putzen ist ganz einfach, wir verraten die sechs häufigsten Irrtümer bei der Zahnpflege.

Wie bekomme ich schonend weiße Zähne? Was ist die optimale Vorbeuge für gesunde Zähne? Worauf muss ich beim Zahnpasta- und Zahnbürstenkauf achten? Rund ums Thema Zähneputzen hält sich so manche falsche Weisheit hartnäckig. Deswegen decken wir die sechs häufigsten Irrtümer über Zahnpflege auf und geben Tipps für ein schönes Lächeln.

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1. Zahnweiß-Zahncremes machen Zähne weißer

Zahnweiß-Zahncremes hellen, nicht wie oftmals vermutet, die Zähne künstlich auf oder färben dank weißer Farbe den Zahn ein. Sie lösen verfärbte Zahnbeläge an der Zahnoberfläche, sodass sie anschließend leichter mit der Zahnbürste entfernt werden können. Auf diese Weise hilft die Zahncreme, die natürliche Farbe der Zähne wiederherzustellen.

Wichtig ist dabei eine sanfte Zahncreme zu verwenden, beim Kauf also unbedingt darauf achten, dass sie keine scharfen Putzkörner und Bleichmittel enthält.

2. Selbstverständlich putze ich meine Zähne vollständig

Stimmt nicht! Tatsächlich erreicht man beim Zähneputzen nur 30 Prozent des Zahns - 70 Prozent  des Zahns liegen unterhalb des Zahnfleischsaums verborgen. Der Zahnfleischsaum sollte daher straff am Zahn anliegen um  zu verhindern, dass Bakterien eindringen. Umso wichtiger ist daher eine gründliche Zahnpflege.

Zahnpflege: 7 Tipps – Strahlend gesunde Zähne

3. Je mehr Fluorid desto besser

Mehr als die Hälfte der Deutschen glaubt, 100 – 500 ppm seien ausreichend, nur 26 Prozent geben die tatsächlich zahnmedizinisch empfohlene Menge von 1.000 bis 1.500 ppm an. Dies ergab eine aktuelle Studie von Odol-med3. Dabei ist Fluorid für die Zahngesundheit unerlässlich, da es dem Zahnschmelz mehr Widerstandskraft gegen Säureangriffe gibt.

4. Ich pflege meine Zähne gründlich, also brauche ich auch keine professionelle Zahnreinigung

Auch wer die Zähne gründlich putzt,  sollte mindestens zweimal im Jahr den Zahnarzt besuchen und dort auch unbedingt eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen. Darunter versteht man die mechanische Reinigung der Zähne, bei der sämtliche harte und weiche Beläge sowie Bakterien von der Zahnoberfläche und aus den Zahnzwischenräumen entfernt werden. Neue Plaqueanlagerungen werden erschwert und das Ergebnis sind spürbar saubere und glatte Zähne.

5. Mundgeruch entsteht im Magen

Was viele nicht wissen: Die Ursache für Mundgeruch geht bei 90 Prozent aller Fälle vom Mundraum aus – und dabei wiederum am häufigsten von der Oberfläche der Zunge. Sie bietet durch ihre Furchen und Grübchen ein ideales Milieu für Bakterien, so sdie Zahnärztin Dr. Sigrid Stiller. Ein Zungenreiniger oder eine Zahnbürste mit integriertem Zungenreiniger, entfernt fünfmal mehr Bakterien von der Zungenoberfläche als Zähneputzen allein und schützen so vor schlechtem Atem.

6. Es reicht völlig, wenn ich meine Zahnbürste zweimal im Jahr wechsle

Die meisten Deutschen wechseln tatsächlich ihre Zahnbürste maximal zweimal pro Jahr und damit leider viel zu selten - denn Zahnärzte empfehlen dringend, die Zahnbürste spätestens alle drei Monate zu wechseln. Hauptgründe dabei sind, zunehmende Verkeimung und Borstenverschleiß. Also am besten einen Vermerk im Kalender machen, damit man den Überblick behält.
Weitere Informationen zum Thema Zähne putzen gibt es unter: www.zahnipedia.de
>> Mehr Infos zum Thema Zähne auf fem.com
 

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>> Video: 5 Medizinmythen aufgedeckt

Zähne putzen ist kinderleicht, wenn man ein paar einfache Regeln befolgt.

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