Yoga – der Weg zur inneren Mitte

Mittwoch, 20.05.2015 Feven Berhane

Konzentration, innere Ruhe, Flexibilität und Kraft: für all diese Begriffe steht Yoga, eine indische philosophische Lehre, die durch körperliche und geistige Übungen praktiziert wird. Angestrebt wird hierbei Selbstfindung und die Vereinigung von Körper und Geist. Hier erfahren Sie alles über diese spirituelle Sportart.

Sie wollten schon immer mit sich im Reinen sein und dabei auch noch Sport treiben? Wir stellen Ihnen den spirituellen Nationalsport Indiens vor.

Doch Yoga ist nicht einfach nur Sport: Viele verbinden mit Yoga komplizierte Sitz-Übungen, Esotherik-Freaks, viele Räucherstäbchen, vegane Kost und Birkenstocks - dabei hat diese Einstellung sehr viel mehr zu bieten!

Was ist eigentlich dieses Yoga?

Yoga beschreibt eine über Jahrtausend bestehende Philosophie aus Indien, die körperliche Übungen mit geistigen vereint. Die Kombination aus Meditation, Atmung, Konzentration in Verbindung mit körperlichen Übungseinheiten soll dazu führen, dass die "innere Mitte" gefunden wird und man im totalen Einklang mit sich selbst lebt. Yoga gibt es in verschiedenste Formen und Traditionen: Im Westen ist das Hatha-Yoga überwiegend bekannt. Dort liegt der Schwerpunkt auf den körperlichen Übungen. Bei anderen Yoga-Traditionen wird mehr Wert auf geistige Konzentration oder Meditation gelegt, wie beispielsweise beim Kundalini-Yoga.

Im Ursprungsland Indien hat Yoga einen sehr hohen Stellenwert, wo hingegen im Westen erst in den 1970er die Praktik Yoga populär geworden ist. Mittlerweile hat sich der Trend so stark etabliert, dass hierzulande circa 2,6 Millionen Menschen die indische Lehre verinnerlicht haben, so berichtet das online Gesundheitsmagazin apotheken-umschau.de.

Die Yoga-Formen

Durch die Verbreitung des Yogas haben sich mit den Jahren etwa 40 neue Yoga-Variationen gebildet. In diesen Yoga-Arten sind Hunderte von neuen Bewegungsabläufen und Haltungen (Asanas) entstanden und ergeben heute ein enormes Repertoire an möglichen Übungen. Dennoch haben jegliche Formen gemeinsam, dass sie dazu dienen Stress abzubauen und den Körper fit zu halten – nur so könne laut dieser Philosophie Gesundheit bestehen.

Durch die verschiedensten Yoga-Varianten kann man individuell entscheiden, welche Form am besten passt. Die in westlichen Ländern am häufigsten gelehrten Yoga-Formen sind:

Hatha Yoga:

Hatha steht für Kraft – hier stehen die körperlichen Übungen im Fokus. Angedacht war ursprünglich, dass Hatha-Yoga andere Yoga-Formen lediglich unterstützt. Dennoch fand diese Variante vor allem im Westen so viel Anklang, dass sie sich zur selbstständigen Yoga-Form gemausert hat. Unter dem Überbegriff Hatha-Yoga, stehen noch andere Formen, wie Iyengar- oder Vini-Yoga.

Ashtanga-Yoga:

Diese Form zählt zu einer körperbetonten Variante mit dennoch klassischen Yoga-Figuren. Beim Ashtanga wird Kondition gefordert, da Übungen schneller ausgeführt werden, als beim Hatha-Yoga. Zum Ashtanga gehört ebenso das beliebte Power-Yoga. Für Anfänger ist diese Yoga-Form eher ungeeignet.

Bikram-Yoga:

Das Bikram-Yoga besteht aus ingesamt 26 Figuren und wird in einem heißen Raum bei circa 35-40 Grad praktiziert. Die Wärme sorgt dafür, dass Muskeln und Sehnen geschmeidig werden und der Körper bei übermäßigem Schwitzen zusätzlich entgiftet wird.

Kundalini-Yoga:

Eine der spirituellen Formen. Hier liegt der Schwerpunkt auf Dehnung und Atmung, verbunden mit Meditation und Gesang.

Yoga: So sieht der Einstieg aus

Yoga – der Weg zur inneren Mitte

Wer sich dazu entscheidet Yoga zu praktizieren, sollte davon absehen sich vorab mit Büchern und DVD‘s einzudecken. Die Geisteshaltung macht das entsprechende Etwas aus und kann nur sehr schlecht durch Medien vermittelt werden.

Das Aufsuchen einer guten Yoga-Schule ist hierbei der bessere erste Schritt. Meist können günstig Probestunden gebucht werden und ein geschulter Yoga-Lehrer steht ebenso für Beratung parat. Für Yoga wird in der Regel nur wenig Equipment benötigt – ausschließlich bequeme Kleidung, in der man sich gut bewegen kann, eine Yoga-Matte und ein Kissen. In Guten Yoga-Schulen kann man sich die beiden letzteren Dinge ausleihen.

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