Wie dein Geburtsmonat deine Gesundheit beeinflusst

Dienstag, 15.11.2016

Du glaubst vielleicht nicht an Horoskope, aber die Wissenschaft bestätigt, dass der Geburtsmonat tatsächlich die Gesundheit beeinflusst. Das liegt allerdings nicht an irgendwelchen Sternenkonstellationen, sondern vielmehr an den Witterungsbedingungen, denen du in den ersten Lebensmonaten ausgesetzt warst.

In einer Studie der Columbia University zu dem Thema wurden über 1,5 Millionen Teilnehmer untersucht, die zwischen 1990 und 2000 geboren wurden. Und tatsächlich: Der Geburtsmonat beeinflusst die Gesundheit. So zeigten sich 55 Krankheiten, die gemessen am Zeitpunkt der Geburt besonders häufig auftraten.

Januar

Januar-Geborene haben demnach eine Tendenz zu Bluthochdruck und Lungenkrebs. Aber sie sind auch sehr robust und weisen eine höhere Lebenserwartung als Gleichaltrige auf, die im Frühjahr geboren sind.

Februar

Die gute Nachricht vorweg: Die Kinder des Februars bleiben häufig von Insektenbissen verschont und mit Atemwegserkrankungen kämpfen sie nur selten. Aber sie haben auch ihre Schwachstellen. Gefäßverkalkungen und Lungen- oder Prostatakrebs häufen sich in diesem Geburtsmonat. Auch wie Pollenallergien sind keine Seltenheit.

März

Wer im März geboren ist, sollte seine Herzgesundheit im Blick behalten. In diesem Monat geborene Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern und Gefäßverkalkungen. Prostatakrebserkrankungen sowie Pollenallergien sind bei den Teilnehmern der Studie ebenfalls vermehrt aufgetreten.

April

Halsschmerzen sind die häufigsten Leiden der April-Geborenen

Halsschmerzen sind die häufigsten Leiden der April-Geborenen.

Du hast ständig mit dem Hals zu tun? Kein Wunder, du bist eine typische April-Geborene. Diese sind öfter von einer Angina betroffen und entwickeln mitunter Herzerkrankungen. Im höheren Alter solltest du auch ein Auge auf deine psychische Gesundheit haben, denn Depressionen und Alkoholismus sind bei April-Kindern besonders häufig anzutreffen. Dafür aber noch eine positive Nachricht: Selbst wenn du oft Halsschmerzen hast, in puncto Atemwegserkrankungen ist dein Geburtsmonat ein Volltreffer. Asthma, Bronchistis und Co. kommen bei April-Menschen am seltensten vor.

Mai

Die Kinder des Mais sind am seltensten krank. Dafür ist ihr Blutdruck oftmals zu hoch und sie haben ein erhöhtes Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken. Etwas beängstigend: Die Suizid-Rate ist in der Mai-Gruppe um 17 Prozent höher als bei Herbst- oder Winterkindern.

Juni

Kurz und knapp: Juni-Kids passen sich dem Durchschnitt an. Sie haben keine besonderen Erkrankungsrisiken.

Juli

Knapp hinter dem Mai im Gesundheitsranking liegt der Juli. Aber eine Auffälligkeit lässt sich bei den Sommerkindern trotzdem finden: Sie bekommen signifikant weniger Nachwuchs als alle anderen.

August

Die August-Geborenen entwickeln im Laufe ihres Lebens häufiger Asthma oder eine Hausstaubmilbenallergie. Dafür ist ihr Herz besonders stark. Sie erliegen nur sehr selten einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.

September

Die Neigung zu Asthma und Hausstaubmilbenallergie setzt sich auch im September fort. Leider beeinflusst dieser Geburtsmonat die Gesundheit noch auf eine andere Weise: Menschen, die zu diesem Zeitpunkt das Licht der Welt erblickt haben, bekommen öfter bakterielle Atemwegserkrankungen. Von Mandelentzündungen oder Herzproblemen bleiben sie dafür des Öfteren verschont.

Oktober

Oh, oh! Die Oktober-Geborenen liegen am häufigsten flach. Asthma, Atemwegserkrankungen und Venenerkrankungen kommen bei ihnen oft vor – und zu allem Überfluss werden sie auch noch häufig von Insekten gebissen. Ein Trauerspiel? Nein, nicht ganz, denn sie haben das geringste Risiko für Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder Prostatakrebs.

November

Ähnlich geht es den Kids des Novembers. Sie müssen öfter den Arzt aufsuchen, vor allem neurologische Erkrankungen häufen sich bei ihnen – genau wie ADHS. Dafür ist ihr Familienleben erfüllend: Sie bekommen den meisten Nachwuchs.

Dezember

Dezember-Kinder haben eine hohe Lebenserwartung

Dezember-Kinder haben eine hohe Lebenserwartung.

Auch der Geburtsmonat Dezember beeinflusst die Gesundheit – insbesondere das Verletzungsrisiko. Dezember-Geborene sind der Studie nach besonders anfällig für Prellungen und Venenerkrankungen. Psychisch gesehen gilt ebenfalls Obacht: Im Vergleich zu den anderen Geburtsmonaten sind Schizophrenie oder manische Depression bis zu acht Prozent häufiger vertreten. Dafür haben Dezember-Kinder eine hohe Lebenserwartung.

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In welchem Monat wir geboren sind, beeinflusst tatsächlich unsere Gesundheit – das ergab eine wissenschaftliche Studie.

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15.11.2016 14:37
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