Vitamine und Mineralien – Die wahren "Lebens-Mittel"

Mittwoch, 05.09.2012

Das Wort Vitamin ist abgeleitet von Vita, dem lateinischen Wort für Leben, und von Thiamin, der Stoff des Vitamin B – das erste entdeckte Vitamin. Mineralien, Vitamine und Spurenelemente stehen in Wechselwirkung zu einander und sind für einen gesunden Körper unverzichtbar.

Im Folgenden 8 interessante Fakten:

1) Viel frisches Bio-Obst und -Gemüse essen! Gekochtes Obst und Gemüse hat weniger Vitamine, da die meisten nicht hitzebeständig sind. Auch gute Öle nie hoch erhitzen. Waschen und Zerkleinern von Obst und Gemüse erst kurz vor Zubereitung, denn auch dadurch entsteht Vitaminverlust. Tomaten nicht zu Gurken und Äpfel nicht neben Karotten aufbewahren, da sie sonst schneller altern und den Geschmack verändern.

2) Obst und Gemüse bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser, so dass sich bei einer Ernährung mit viel Frischkost der Flüssigkeitsbedarf des Körpers reduziert. Es ist daher nicht gesund, ständig ohne Durst große Mengen Wasser zu trinken, da sonst der Mineralhaushalt in Unordnung gerät und Blut und Lymphe verwässert werden.

3) Dörrobst ist ein echter Mineralbooster: Frische Äpfel, Aprikosen, Bananen und Birnen enthalten Calium, Kalzium, Magnesium und Vitamin C. In gedörrtem Zustand erhöht sich der Kaliumbestand drastisch um ein Vielfaches. Selbst das wärmeempfindliche Vitamin C bleibt sehr gut im gedörrten Obst erhalten.

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4) Zink ist ein lebensnotwendiger Baustein für den Körper. Es dient ca. 200 Enzymen als Co-Faktor. Der menschliche Körper enthält 2 bis 3 g Zink und ist somit nach Eisen das zweitgrößte Spurenelement. Zink wirkt beispielsweise Entzündungen entgegen, sorgt für einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt und außerdem positiv auf die Psyche.

5) Alkohol, Rauchen und vor allem Medikamente wirken sich negativ auf den Vitaminhaushalt aus. So vermindern Antibiotika, Schlafmittel und Abführmittel den Bestand von Vitamin A, die Menge von Vitamin D wird durch orale empfängnisverhütende Mittel, Anti-Epileptika und Sedativa (Beruhigungsmittel) reduziert, Vitamin C vermindert sich durch die Einnahme von Aspirin, Antibiotika und Cortison und Vitamin B3 wird durch Psychopharmaka, Antirheumatika und Analgetica (schmerzlindernde Mittel) negativ beeinflusst.

6) Fettlösliche Vitamine sind die Vitamine A,D,E und K. Sie können nur in Verbindung mit Nahrungsfetten vom Körper aufgeschlüsselt werden. Dafür eignen sich am besten die Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann, die aber beispielsweise in Distelöl, Hanföl, Kürbiskernöl oder Sonnenblumenöl vorkommen.

7) Wer Vitamine und Mineralien über die Nahrung hinaus nehmen möchte oder nötig hat, muss auch danach schauen, ob der Körper die Nahrungsergänzung aufnehmen kann. Leber- oder Magen-Darm-Probleme, Organschäden, Rauchen, Alkohol und Medikamente können Störfaktoren sein.

8) Die emotionale Gefühlslage hat einen entscheidenden Einfluss auf den Vitamin- und Mineralhaushalt: Gestresste, ängstliche und unzufriedene Menschen haben einen höheren Vitamin- und Mineralverbrauch als ausgeglichene, glückliche Menschen. Auch Krankheiten spielen eine Rolle. Beispielsweise ist bei Krebspatienten der Vitamin C-Bedarf deutlich erhöht.

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Text: Elisa Gianna Gerlach

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