Stress: Tipps gegen Burnout – Aufladen, statt ausbrennen

Freitag, 17.08.2012

Wer gestresst und lustlos ist, denkt heutzutage sofort an Burnout. Bevor es soweit kommt, sollten Sie jedoch die Reißleine ziehen. Wir zeigen Ihnen wie …

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Das Phänomen Burnout ist in aller Munde. Was sich genau dahinter verbirgt, wissen jedoch die Wenigsten, da die Symptome variieren und es sich um keine anerkannte Krankheit handelt. Gemeint ist mit dem Burnout-Syndrom jedenfalls ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung, der meist mit einem Einbruch der Leistungsfähigkeit, psychosomatischen Erkrankungen bis hin zu Depressionen einhergeht. Die Ursachen der Misere liegen im Berufsalltag: zu viel Stress und Überlastung können irgendwann nicht mehr bewältigt werden. Bildlich gesprochen brennt die Kerze an beiden Enden, bis nichts mehr geht. Wer dazu neigt, das Gleichgewicht zwischen Job, Familie und Privatvergnügen zu verlieren, sollte daher frühzeitig einige wichtige Regeln beachten:

Im Prinzip ist ein Burnout immer einer unausgewogenen Lebensweise geschuldet. Wer nach der Maxime lebt "Ich geb' alles für den Job, der Rest ergibt sich schon von selbst!", dessen Weg könnte früher oder später in eine Sackgasse münden. Vergessen Sie nämlich nicht, dass Sie ein Mensch und kein Roboter sind!

1. Ruhe: Legen Sie regelmäßig Ruhepausen ein! Sowohl kleinere kreative Pausen während der Arbeitszeit, als auch ganze Ruhetage unter der Woche. Körper und Geist regenerieren sich nämlich besonders gut, wenn wir ohne Terminkalender im Garten oder auf der Couch liegen und den Stress an uns vorbeiziehen lassen. Handys und Computer gehören übrigens idealerweise abgeschaltet! So geraten wir nicht in Versuchung.

2. Schlaf: Die ausgedehnteste Pause, die wir uns täglich gönnen, ist der Schlaf. Durchschnittlich reichen 7 bis 8 Stunden Schlaf, damit sich ein Erwachsener am nächsten Tag gesund und fit fühlt. Wer stressbedingt unter Einschlafproblemen oder Schlafstörungen leidet, sollte sich jedoch beraten lassen. Fehlt die entsprechende Nachtruhe, macht sich schnell unser Immunsystem bemerkbar, so dass wir weniger abwehrfähig und stressresistent sind.

3. Sportlicher Ausgleich: Über körperliche Bewegung baut der Mensch nachweislich Stress ab. Sie bringt uns auf andere Gedanken, lastet unseren Körper aus und macht zu alledem auch noch Spaß. Hier kann sich jeder eine ordentliche Portion Endorphine abholen! 

4. Entspannungsmethode erlernen: Um Stress gezielt entgegenzuwirken und den Alltag wirklich loszulassen, macht es zudem Sinn, sich eine Entspannungstechnik anzueignen. Von Autogenem Training über die progressive Muskelentspannung bis hin zum Yoga gibt es eine breite Auswahl an Entspannungsmethoden, die dabei unterstützen, das Büro hinter sich zu lassen.

5. Auf Alkohol & Co. verzichten: Natürlich sollen Sie sich entspannen – aber nicht um jeden Preis! Bei großer Anspannung liegt der Griff zu Alkohol, Zigaretten und anderen Genussmittel zwar nahe, aber letztendlich wirkt er sich kontraproduktiv aus. Entgehen Sie der Suchtfalle und tun Sie Ihrem Körper lieber etwas Gutes!

6. Zeit mit den Lieben verbringen: Nichts wirkt besser gegen Stress als ein Paar liebe Worte von der besten Freundin. Freunde und Familienmitglieder sehen oft Dinge, die gestresste Arbeitstiere gar nicht mehr wahrnehmen. Mitmenschen lenken nicht nur ab, sondern lenken unseren Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Achten Sie nur darauf, dass Sie sich in Ihrem Privatleben nicht auch noch Freizeitstress anlachen!

7. Selbstreflexion: Wer bin ich? Was will ich? Wo stehe ich? Eigentlich sind dies Fragen, die uns das ganze Leben über beschäftigen. Sie helfen uns dabei, unser Leben in die richtige Richtung zu lenken und uns zu erden. Regelmäßige Selbstreflexion bewahrt uns zudem davor, in einen ungesunden Automatikmodus zu verfallen, in dem Arbeit, Beziehung oder Freizeit zu unbewussten Selbstläufern werden. Auf sehr vieles im Leben können wir immer noch selbst Einfluss nehmen!

8. Veränderungspotenzial erkennen: Sobald Sie Missstände in Ihrem Job oder Privatleben ausgemacht haben, sollten Sie prüfen, ob und was Sie daran ändern können und es in die Tat umsetzen. Gestalten Sie Ihr Leben lebens- und genießenswert!

Wer gestresst und lustlos ist, denkt heutzutage sofort an Burnout. Bevor es soweit kommt, sollten Sie jedoch die Reißleine ziehen. Wir zeigen Ihnen wie …

Manchmal ist uns einfach alles zu viel. Schnell ist die Rede vom Burnout. Damit es nicht tatsächlich dazu kommt, kann man mit guten Tipps entgegenwirken.

 

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