Schlafstörungen: Für jedes Problem eine Lösung

Dienstag, 25.08.2015

Sie können nicht einschlafen, werden zu früh wach, können nicht durchschlafen? Schlafstörungen haben viele Gesichter und zahlreiche Ursachen. Hier erfahren Sie, welche Gründe Ihre Schlaflosigkeit haben könnte und was Sie dagegen unternehmen können.

Ein erholsamer Schlaf ist wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden, jedoch klagen zunehmend mehr Menschen in Deutschland über Probleme beim Ein- oder Durchschlafen. Insbesondere Frauen sind von Schlafstörungen und Schlaflosigkeit betroffen. Welche Ursachen sind hierfür verantwortlich und wie lassen sich die einzelnen Probleme effektiv lösen?

Schlaf ist ein komplexer Prozess

Über das Thema Schlaf gibt es zahlreiche falsche Vorstellungen. Bei Schlaf handelt sich diesem Artikel zufolge um einen komplexen Prozess, das Gehirn setze dabei nahezu so viel Energie um, wie im Wachzustand. Der Schlaf ist dabei in verschiedene Phasen unterteilt, die wichtigste ist die Tiefschlafphase.

Menschen werden im Laufe einer Nacht häufig wach, rund 28 Mal komme dies durchschnittlich pro Nacht vor. In den meisten Fällen erinnern wir uns an diese kurzen Aufwachphasen am nächsten Morgen nicht mehr. Nur längere Wachphasen bleiben uns im Bewusstsein.

Ursachen für Schlafstörungen: Nicht nur physische Schmerzen stören den Schlaf

Eine häufige Ursache für Schlafstörungen sind organische Erkrankungen, die sich durch körperliche Schmerzen äußern. Auch organische Fehlfunktionen wirken sich negativ aus, hierzu zählen beispielsweise Schilddrüsenfunktionsstörungen. Halten die nächtlichen körperlichen Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, ist das Aufsuchen eines Facharztes ratsam.

Seelisches Ungleichgewicht als Auslöser von Schlafstörungen

Das Auftreten von Schlafstörungen kann auch ein Auslöser von starken Stimmungsschwankungen und ein Indikator für Depressionen sein. Als häufigste Ursache wird hierfür dauerhafter Stress im Beruf sowie im Alltag aufgeführt. Bestätigt sich dieser Verdacht, sollte schnellstmöglich ein Facharzt konsultiert und gegebenenfalls eine Therapie begonnen werden.

Frauen und Männer schlafen unterschiedlich

In der Schlafforschung hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Frauen und Männer unterschiedlich schlafen. Unterschiede lassen sich sowohl hinsichtlich der Länge als auch bei der Qualität des Schlafes feststellen. Wissenschaftler sehen dies nach Angaben von n-tv vor allem in der Evolutionsbiologie begründet. Da die Frauen seit jeher für die Familie und deren Wohlergehen gesorgt haben, empfinden sie das Schlafzimmer durch die Anwesenheit des männlichen Partners quasi als Arbeitsplatz. Dies könne sich negativ auf das Schlafverhalten auswirken.

Wenn jedoch das Schnarchen des Partners Schlafstörungen verursacht, sind getrennte Schlafzimmer manchmal die letzte Lösung. Schnarchen wird häufig durch Allergien verursacht, z.B. durch eine Hausstauballergie.

Schlafstörungen durch Hausstaubmilben

Wer im Bett liegt und Probleme mit Augenjucken hat oder ständig husten muss, obwohl keine akute Erkältung vorliegt, könnte eventuell an einer Hausstaubmilbenallergie leiden. Hausstaubmilben gehören zur Familie der Spinnentiere, sie sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen und können für Allergiker zu einem großen Problem werden.

Die mikroskopisch kleinen Tierchen nisten sich in Textilien, Decken, Teppichen, Kissen und Matratzen ein. Sie ernähren sich von menschlichen und tierischen Hautschuppen, diese scheiden sie als Exkremente aus. Der Auswurf der Milben trocknet, zerfällt und verbindet sich mit Hausstaub. Wenn Allergiker die Zusammensetzung aus Milben- und Hausstaub einatmen, treten erkältungsähnliche Symptome auf. Über einen längeren Zeitraum kann sich eine solche Allergie verschlimmern.

Schlaftempel.de stellt einige Mittel und Tipps vor, um die Zahl und Konzentration von Hausstaubmilben deutlich reduzieren zu können. Hierzu zählen die Nutzung von anti-allergenen Matratzen sowie das regelmäßige Wechseln der Bettwäsche. Etwa alle zwei Wochen ist diese bei mindestens 60 Grad zu waschen, alle drei bis vier Jahre sollte die Bettwäsche komplett erneuert werden. So werden Sie nicht nur die Milden, sondern auch die Schlafstörungen schnell wieder los.

Wechseljahre und Schlafstörungen – Ein häufiges Problem bei Frauen

Die Wechseljahre schließlich, in der Medizinsprache als Klimakterium bezeichnet, können für Frauen belastend und unangenehm ausfallen. Stimmungstiefs, Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind einige der am häufigsten genannten Beschwerden, als besonders belastend empfinden viele Frauen laut diesem Beitrag im NDR außerdem die auftretenden Schlafstörungen. Die hartnäckige Schlaflosigkeit kann viele Ursachen haben, unter anderem kann sie eine Folge des sinkenden Östrogenspiegels sein.

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Hier erfahren Sie, welche Ursachen Schlafstörungen haben können.

Um Schlafstörungen endlich loswerden zu können, müssen Sie die Ursachen für Ihr Schlafproblem kennen und diese bekämpfen. Hier erfahren Sie, welche Auslöser zu Schlafstörungen führen können und was dagegen hilft. Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Schlaf!

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