Vitamine: Stärkung für die Abwehr

Donnerstag, 19.07.2012

Vitamine machen fit, schön und halten gesund. Da der Körper die wirksamen Helfer meist nicht selbst produzieren kann, müssen sie etwa in Form von viel frischem Obst und Gemüse aufgenommen werden.

Hier erfahren Sie alles über die wichtigsten Vitamine und in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind:

Vitamin C

Vitamin C ist in seiner Wirkung ausgesprochen vielseitig: Es wirkt antioxidativ, vermindert freie Radikale, ist wichtig für die Kollagen-Herstellung im gesamten Körper, für die Erschließung von Aminosäuren und Eisen und wird zusammen mit anderen Stoffen für die Fettverbrennung in der Muskulatur benötigt. Es hilft gegen Müdigkeit, Leistungsschwäche, stärkt das Bindegewebe und unterstützt Heilungsprozesse.

Vitamin C ist in hoher Menge vor allem in Petersilie, Brokkoli, Zitrone, Paprika und am höchsten in der Buschpflaume und in den Früchten des Camu-Camu-Strauchs enthalten. Mangelerscheinungen auf Grund von Vitamin C entdeckte man schon in der Antike, erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts konnte dieses Vitamin aber isoliert gewonnen werden. Es ist von Vorteil, wenn Vitamin C nicht als Ascorbinsäure sondern als Ascorbat (das Salz der Ascorbinsäure) eingenommen wird. Der Körper kann letzteres besser verwerten – wie überhaupt bei allen Vitaminen die organischen Verbindungen dem Körper schneller zu Gute kommen.

Vitamin D

Der Körper produziert zum größten Teil Vitamin D unter Sonnenlicht durch UVB-Strahlen. Das Vitamin D3, oder auch Cholecalciferol, kann daher als Prohormon eingeordnet werden. Vitamin D stärkt das Immunsystem und die Knochen, sorgt für eine ausgeglichene und positive Stimmung, unterstützt das Herz-Kreislauf-System, reguliert den Kalziumhaushalt und wirkt sogar gegen Krebs vorbeugend. Besonders Stress, Arbeit am Computer und mangelndes Tageslicht erfordern eine erhöhte Aufnahme dieses Wunder-Vitamins. Bei sonnenarmem Lifestyle und im Winter muss ebenfalls die Zufuhr gesteigert werden.

Vitamin D-reich ist besonders Lebertran, was nicht jedermanns Sache ist. Das Vitamin kommt in Fischarten wie Sardinen und Lachs vor, in Eiern und einigen Pilzarten wie z.B. in Steinpilzen. Das allgemeine Vorkommen in Lebensmittel ist aber gering. Mangelerscheinungen im Körper sind durch einen Bluttest sichtbar, es treten keine spezifischen Krankheitssymptome auf. Bei einer guten Vitamin-D-Versorgung sind das allgemeine Befinden und die Gesundheit aber deutlich erhöht und spürbar.

Vitamin A

Bekannt ist dieses Vitamin besonders für die Stärkung der Sehkraft. Es wirkt aber auch bei der Bildung von Blutkörperchen, bei allen Haut- und Schleimhautprozessen, ist wichtig für den Stoffwechsel und stützt das Nervensystem. Stress, Rauchen, Abgase und Alkohol verursachen einen Mangel an Vitamin A. Trockenheit der Nägel, Haut und Haare, erhöhtes Infektionsrisiko, Müdigkeit, Wachstumsstörungen, Unfruchtbarkeit und Haarausfall sind nur einige der Mangelerscheinungen im Körper. Vitamin A besteht aus mehreren Bestandteilen, die sich u.a. aus Retinal, Retinol, Retinsäuren und Retinylpalmitat zusammensetzen. Vitamin A kommt in großen Mengen in Leber, Butter, Eigelb, Karotten, rohem Spinat oder Löwenzahn vor. Wichtig zu wissen ist, dass der Körper das Vitamin nur zusammen mit Fett aufnehmen kann.

Vitamin E

Vitamin E umfasst die Gruppe der Tocopherole und Tocotrienole, wobei vom Körper am besten RRR-α-Tocopherol verwertet werden kann. Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Falten und Hautalterung, Reizbarkeit und schlechte Heilung sind einige der Symptome, wenn dem Körper nicht genügend Vitamin E zugeführt wird. Bei ausreichender Versorgung werden dagegen die allgemeinen Abwehrkräfte gestärkt, Vitamin E wirkt gegen Krebs vorbeugend, schützt vor freien Radikalen und Gefäßablagerungen.

Besonders Öle wie Weizenkeim-, Sonnenblumen oder Palmöl sind reich an Vitamin E, sowie Nüsse und viele Gemüsesorten. Überhaupt wird der Stoff nur von Pflanzen produziert, in tierischen Produkten kommt es nicht vor. Synthetisch hergestelltes Vitamin E hat nicht die antioxidative Wirkung wie das natürliche, kann aber zum Teil im Körper umgewandelt werden. Da das Vitamin relativ hitzestabil ist, bleibt es selbst beim Kochen bis ca. 180 Grad einigermaßen unbeschädigt.

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Wertvolle Vitamine

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