Migräne: Symptome und Ursachen - Wenn der Kopf fast platzt

Freitag, 08.05.2015

Diese unausstehlichen Kopfschmerzen, die einem den ganzen Tag vermiesen können – Migräne. Wir beschreiben wie die Krankheit sich äußert und was man dagegen unternehmen kann.

Als wären die extremen Schmerzen im Kopf nicht schon schlimm genug! Doch Migräne plagt Betroffene noch zusätzlich mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Spätestens wenn auch diese Beschwerden einsetzen, wissen viele Betroffene, dass sie ihren geplanten Tag gegen das Bett und Dunkelheit tauschen müssen.

Ursachen für eine Migräne

Kurz gesagt ist Migräne eine sehr starke Form von Kopfschmerzen. Meistens kündigt sich die Krankheit mit Sehstörungen an, manchmal kann sie auch ohne weitere Vorwarnungen schlagartig auftreten. Warum die Schmerzen einsetzen, wissen Betroffene in der Regel nicht, denn genaue Ursachen der Migräne sind unbekannt. Es wird aber vermutet, dass der Gehirnstoffwechsel der Auslöser sein könnte. Um sicher zu gehen, dass es sich bei starken Kopfschmerzen tatsächlich um Migräne handelt, ist es ratsam, einen Arzt zu befragen. Denn nur durch Untersuchungen wie die Elektroenzephalografie (EEG) oder die Magnetresonanztomographie (MRT) kann festgestellt werden, ob es sich um diese heftige Art von Kopfschmerzen handelt.

Auslöser für die starken Kopfschmerzen

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Es gibt verschiedene Auslöser, die eine Migräne verursachen können. Zum einen kann eine erbliche Veranlagung der Grund für die Krankheit sein. Zum anderen können Alkoholkonsum, Schlafmangel, Stress, Medikamente oder aber auch Hormone eine Rolle spielen.

Vorbeugen ist bei Migräne angesagt!

Wer öfter unter Migräne-Anfällen leidet, sollte besonders auf seinen Lebensstil achten, um der Migräne künftig vorzubeugen. Achten Sie darauf, genug zu schlafen und regelmäßig zu essen. Wer gern warm duscht, sollte künftig auf Wechselduschen umsteigen. Dies regt nämlich den Blutkreislauf an und kann Kopfschmerzen sowie Migränen vorbeugen! Auch Ausdauersport kann Abhilfe schaffen. Versuchen Sie dabei, möglichst viel an der frischen Luft zu sein – ein Joggingausflug im Park wäre die ideale Lösung. 

Was hilft gegen den Migräne-Schmerz?

Wer an Migräne leidet, wird feststellen, dass es sehr schwer ist, den Schmerz zu beseitigen oder wenigstens zu mildern. Gerade dann, wenn die Krankheit erblich veranlagt ist. In diesem Fall hilft nur noch der Weg zum Arzt, um einen genauen Lösungsansatz zu besprechen. Wenn andere Auslöser der Grund für die Migräne sind, gibt es einige Tipps, die helfen könnten: Dunkeln Sie Ihr Zimmer ab und schalten Sie Fernseher und Radio aus. Während eines Migräneanfalls reagieren Sie wahrscheinlich besonders empfindlich auf Licht und Geräusche. Außerdem kann das Kühlen der Stirn sowie des Hinterkopfes helfen. Falls Sie die Kopfschmerzen gar nicht mehr länger ertragen können, besteht die Möglichkeit, zu Medikamenten zu greifen – aber Vorsicht: Tabletten gegen Migräne sind keine permanente Lösung und sollten nur selten und im Rahmen ärztlicher Betreuung angewendet werden!

Text: Sandra Surdyka

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