Medizin ABC: Menstruations-Beschwerden

Sonntag, 26.04.2009

Die Hormone im weiblichen Körper verändern sich im Laufe des Zyklus'. Vor und während der Menstruation klagen viele Frauen über Schmerzen, Krämpfe und andere Symptome.

Alle körperlichen und psychischen Symptome, die im Zusammenhang mit der Monatsblutung stehen, kann man unter dem Begriff "Menstruations-Beschwerden" zusammenfassen. Viele Frauen berichten zum Beispiel von ziehenden Schmerzen im Unterleib und Rücken, von Bauchkrämpfen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Übelkeit, Blähungen, Kopfschmerzen, Migräne und entzündlichen Hautveränderungen bzw. Akne vor und während der Periode.
Die Psyche kann die Probleme verstärken

All diese Probleme können hormonelle Ursachen haben. Psychologen gehen davon aus, dass eine ablehnende Haltung dem eigenen Körper gegenüber oder belastende psychische Zustände wie beispielswiese Stress oder ein unerfüllter Kinderwunsch Menstruations-Beschwerden verstärken können.

Es gibt aber auch organische Erkrankungen, die entsprechende Probleme hervorrufen, zum Beispiel Endometriose (Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut), eine Missbildung der Gebärmutter, Polypen, Entzündungen sowie gut- und bösartige Tumoren.
PMS und Dysmenorrhoe

Mediziner differenzieren zwischen "normalen" Menstruationsbeschwerden und besonders starken Schmerzen. Krankheitsbegriffe für letzteren Fall sind zum Beispiel das Prämenstruelle Syndrom (PMS) oder eine Dysmenorrhoe. Schätzungen zufolge sind etwa zehn Prozent aller Frauen in gebärfähigem Alter so stark von Menstruations-Beschwerden betroffen, dass sie in der betreffenden Zeit arbeitsunfähig sind. 63 Prozent aller deutschen Frauen zwischen 16 und 45 Jahren fühlen sich einer repräsentativen Umfrage der Bayer Vital GmbH durch PMS in ihrem Alltag eingeschränkt. Hilfe erhoffen sich die meisten Betroffenen von Schmerzmitteln (29%), acht Prozent setzen auf die Anti-Baby-Pille, um ihren Hormonhaushalt zu regulieren.

Zehn wirksame Hilfsmittel

Die zehn wirksamsten nicht-medikamentösen Mittel gegen Regelschmerzen hat fem.com in dem Artikel "Endlich entkrampft!" zusammengestellt.

Sobald solche Selbsthilfemaßnahmen nicht mehr ausreichen - oder falls die Beschwerden ungewöhnlich stark sind - sollten Betroffene unbedingt ihren Frauenarzt um Rat fragen.

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7 Tipps gegen Regelschmerzen

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