Magnesiummangel: Was hilft?

Nächtliche Wadenkrämpfe, Reizbarkeit und Kribbeln – das sind nur einige der Symptome für Magnesiummangel. Was Sie gegen Magnesiummangel tun können, erfahren Sie hier.

300 bis 400 mg Magnesium sollten wir jeden Tag zu uns nehmen - das entspricht zum Beispiel dem Magnesiumgehalt von 100 g Sonnenblumenkernen oder 1,5 kg Brokkoli. Allerding gibt es viele Faktoren, die unseren tatsächlichen Magnesium-Bedarf noch zusätzlich erhöhen.

Der Mineralstoff Magnesium ist lebensnotwendig, kann jedoch vom menschlichen Körper nicht selbst produziert und nur in Maßen gespeichert werden. Verantwortlich für einen Magnesiummangel können daher eine einseitige Ernährung, eine vermehrte Ausscheidung des Nährstoffs über Haut oder Nieren bzw. Probleme bei der Aufnahme sein.

Symptome von Magnesiummangel

Magnesium ist wichtig für Herz, Stoffwechsel und Verdauung und kommt immer dann zum Einsatz, wenn im Körper Energie verbraucht wird. Das geschieht vor allem durch sportliche Aktivitäten und körperliche Arbeit, aber auch durch geistige Belastungen wie Stress, Angst oder Depressionen. Besteht ein Magnesiummangel, treten Mangelerscheinungen wie Muskelkrämpfe, Kribbeln, Müdigkeit, Unruhe, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen auf. Wird dem Körper dauerhaft zu wenig Magnesium zugeführt, können Bluthochdruck, Diabetes und Erkrankungen der Herzgefäße die Folge sein.

Mangel-Bekämpfung: Bedarf an Magnesium decken

Wer einen Magnesiummangel vermutet, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um eine Nierenerkrankung oder Probleme bei der Magnesium-Aufnahme durch den Darm auszuschließen. Da der Magnesiumbedarf je nach Lebensgestaltung variiert, kann bei manchen Menschen die gesteigerte Aufnahme von magnesiumreichen Lebensmitteln bereits ausreichen, um einen Mangel zu beheben, wohingegen andere auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen müssen. Ein erhöhter Verbrauch besteht etwa während des Wachstums und im Fall einer Schwangerschaft, aber auch bei Menschen, die viel Sport treiben, regelmäßig Alkohol trinken oder im Alltag oft Stress ausgesetzt sind. Darüber hinaus gibt es Medikamente, welche die Aufnahme des Mineralstoffes beeinträchtigen und daher einen Magnesiummangel fördern.

Magnesiummangel: Lebensmittel mit hohem Magnesiumgehalt

Die wichtigste Grundlage, um einem Magnesiummangel oder einem Mangel an anderen Mineralien und Vitaminen entgegenzuwirken bzw. vorzubeugen, ist eine ausgewogene Ernährung - im Falle eines Magnesiummangels natürlich mit vielen magnesiumreichen Lebensmitteln, dazu zählen:

  • Grünes Gemüse hilft bei Magnesiummangel
    Nüsse
  • Bohnen
  • Sonnenblumenkerne
  • Hülsenfrüchte (besonders Sojabohnen, Kichererbsen)
  • Gemüse (besonders grünes Gemüse wie Fenchel, Spinat, Brokkoli)
  • Vollkorngetreide (zum Beispiel Hirse, Naturreis, Haferflocken)
  • manche Mineralwasser-Sorten

Tipp: Wer auf Magnesium-Tabletten oder andere Nahrungsergänzungspräparate zurückgreift, sollte seinen Körper langsam daran gewöhnen und die Zufuhr dann nach und nach steigern.

Text: Anna Wirnsberger

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Magnesiummangel: Symptome und welche Lebensmittel helfen

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