Kaliummangel: Symptome und Hilfe

Mittwoch, 18.11.2015

Kaliummangel macht sich durch Symptome wie Verdauungsstörungen oder Krämpfe bemerkbar. Der Mangel kann aber auch zu Herzproblemen führen. So können Sie sich schützen.

Kalium ist ein lebenswichtiges Elektrolyt, das den Wasser- und Salzhaushalt im Körper reguliert und für die Reizübertragung an Nervenzellen und Muskeln zuständig ist. Wer sich abwechslungsreich ernährt, ist normalerweise ausreichend mit dem Mineralstoff versorgt. Fehlt es allerdings an Kalium, können unangenehme Kaliummangel-Symptome auftreten, mit denen nicht zu spaßen ist.

Risikogruppen für Kaliummangel

Neben einer einseitigen Ernährung können auch übermäßiges Schwitzen, Alkoholkonsum und der gesteigerte Verzehr von Salz zu einem Kaliummangel führen. Grund: Der Körper scheidet vermehrt Mineralien aus, wodurch der Kaliumbedarf erhöht wird.

Auch Bulimiker leiden meist unter Kaliummangel, da häufiges Erbrechen und Abführmittel-Missbrauch den Kalium-Spiegel ebenfalls senken. Eine weitere Ursache für einen Mangel an dem Mineralstoff können Nierenerkrankungen sowie Störungen im Hormonhaushalt sein. Ebenfalls gefährdet sind Menschen, die generell zu wenig trinken oder harntreibende Medikamente (Diuretika) einnehmen.

Symptome des Elektrolytmangels

Die bekanntesten Symptome für einen Mangel an Kalium sind Herzrhytmusstörungen und Krämpfe; aber auch Müdigkeit und Konzentrationsstörungen können auf einen zu niedrigen Kaliumanteil im Blut hindeuten. Weiter können Darmträgheit, Verstopfung und Blähungen die Folge sein.

Gerade Menschen mit Herzerkrankungen müssen auf eine ausreichende Kaliumzufuhr achten, da ihr bereits geschwächter Herzmuskel besonders anfällig für Unregelmäßigkeiten ist.

Kalium als Nahrungsergänzung?

Wer vermutet, unter einem Kaliummangel zu leiden, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Keine gute Idee ist es hingegen, ohne ärztliche Absprache zu Kalium-Präparaten zu greifen. Denn auch ein Überschuss an Kalium ist nicht gut für den Körper und kann diesen ernsthaft schädigen. Zwar wird überflüssiges Kalium normalerweise einfach mit dem Urin ausgeschieden, liegt jedoch eine Nierenerkrankung oder eine andere Fehlfunktion vor, so kann es im Extremfall sogar zu einer Kaliumvergiftung kommen.

Um einem Mangel entgegenzuwirken oder vorzubeugen, sollte man am besten viel Flüssigkeit zu sich nehmen und auf eine abwechslungsreiche Ernährung mit kaliumreichen Speisen

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achten.

Diese Lebensmittel schützen vor Kaliummangel:

  • Obst (besonders Bananen, Trockenobst, Avocados)
  • Gemüse (besonders Fenchel, Hülsenfrüchte)
  • Vollkornprodukte
  • Nüsse
  • Kartoffeln
  • Pilze

Text: Anna Wirnsberger

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Kaliummangel: Symptome und welche Lebensmittel helfen

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