Johanniskraut gegen Depressionen – Stimmungsmacher

Montag, 10.09.2012

Schlechte Laune, Trübsal blasen und keine Lust aufzustehen? Das muss nicht sein! Gegen (Herbst-) Depressionen ist ein Kraut gewachsen: das Johanniskraut.

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Wenn die Tage wieder dunkler werden, schließen sich oft auch unsere Gemüter der trüben Stimmung an. Wächst sich die Verstimmung zu einer kleinen bis mittleren Depression aus, muss das aber noch lange kein Grund sein, schwere Geschütze wie Antidepressiva aufzufahren. Für diesen Fall hat sich nämlich auch die Natur etwas einfallen lassen: das Johanniskraut ist eine Heilpflanze, die es mit der schlechten Laune aufnehmen kann.


Johanniskraut ist so effektiv wie Antidepressivum
Schon Paracelsus hatte im Mittelalter geahnt, dass mehr hinter dem Kraut mit den sternförmigen, gelben Blüten steckt. Da die Pflanze vor allem an den längsten Tagen des Jahres blüht und somit ausgesprochen viel Sonne tanken kann, wird ihr die Fähigkeit nachgesagt, düstere Gedanken im übertragenen Sinne zu erhellen. Nachdem es lange Zeit in Vergessenheit geraten war, widmete sich die Schulmedizin der Pflanze mit eingehenden Studien und kam 2009 zu dem Schluss: Johanniskraut lindert Depressionen genauso effektiv wie Antidepressiva – und das mit dem großen Vorteil, dass es weniger Nebenwirkungen hat und sogar rezeptfrei erhältlich ist.

Heilpflanzenkunde - aus aller Welt – Die Kraft der Natur

Das sollte man bei der Anwendung von Johanniskraut bedenken:
● Johanniskraut wird häufig als natürliches "weiches Antidepressivum" genutzt und hilft dabei in erster Linie bei leichten und mittelschweren Depressionen. Da mit psychischer Niedergeschlagenheit keineswegs zu spaßen ist, sollte man dennoch bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Bei schweren Depressionen schlägt das Kraut nämlich nicht an.
● Es hat zwar weniger Nebenwirkungen als andere Medikamente, aber dennoch gibt es welche. Dazu gehören: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Unruhe und eine höhere Lichtempfindlichkeit der Haut. Ihr Arzt oder Apotheker informiert Sie gerne ausführlich.
● Nicht alle Johanniskraut-Präparate sind zur Anwendung geeignet! Da man bis heute nicht genau weiß, welche Inhaltsstoffe der Pflanze, welche Wirkung begünstigen, sollten nur Präparate verwendet werden, die sich an die erforschten Arzneibuchvorgaben halten. In vielen Billigprodukten mit chinesischem Johanneskrautextrakt kommen nicht selten auch andere Inhaltsstoffe zum Einsatz, die nicht näher identifiziert werden können und damit ein gewisses Risiko bergen. Hier geht's zum Produktvergleich der verschiedenen Präparate bei spiegel.de!
● Wer bei den Inhaltsstoffen auf Nummer sicher gehen will, sollte sich ein Johanneskraut-Präparat in der Apotheke besorgen. Das ist zwar meist etwas teurer, aber dafür weiß man, was drin steckt!

● Vorsicht ist auch geboten, wenn man mit der Antibabypille verhütet: die Einnahme von Johanniskraut kann nämlich die Wirkung der Pille herabsetzen. Während der Behandlungszeit sollten deshalb immer Kondome beim Sex verwendet werden!

Schlechte Laune, Trübsal blasen und keine Lust aufzustehen? Das muss nicht sein! Gegen (Herbst-) Depressionen ist ein Kraut gewachsen: das Johanniskraut.

Depressionen kann man nur mit Antidepressiva bekämpfen? Ein Irrtum! Erwiesenermaßen hilft bei leichten bis mittelschweren Depressionen auch Johanniskraut - und das ganz ohne Nebenwirkungen.

 

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