Hautausschlag durch Sonnenallergie: Gefleckte Sonnenanbeter

Freitag, 26.06.2015 Alexandra Kirschner

Endlich Sonne – wäre da nicht dieser juckende Hautausschlag! Diagnose: Sonnenallergie. Was Sie bei einer Polymorphen Lichtdermatose unternehmen können.

Rote Flecken und juckende Knötchen oder Bläschen im Gesicht, am Dekolleté und auf den Armen – eine Sonnenallergie verdirbt nicht selten die Freude über die ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Wir erklären, was es mit der angeblichen Allergie auf sich hat und wie sie den störenden Hautausschlag verhindern können.

Sonnenallergie oder Polymorphe Lichtdermatose?

Der Begriff Sonnenallergie wird umgangssprachlich für eine ganze Reihe von Erkrankungen verwendet, die alle auf der einen oder anderen Weise mit Sonnenlicht beziehungsweise UV-Strahlen zusammenhängen. Die häufigste dieser Krankheiten nennt sich Polymorphe Lichtdermatose, kurz PLD.

Sonne und ihre Folgen: Symptome der PLD

Ein Bad in der Sonne verursacht bei Menschen mit PLD vor allem zu Beginn der warmen Jahreszeit oder eines Strandurlaubs rote, juckende Flecken, Knötchen und Bläschen, da der abrupte Wechsel zu intensiver Sonneneinstrahlung, die Haut überfordert. Art und Umfang der Symptome können dabei von Mensch zu Mensch stark variieren. Betroffen sind in der Regel jene Körperstellen, die klassischerweise der Sonne ausgesetzt werden, also Gesicht, Hals und Dekolleté, Arme, Handrücken und Beine. Meist bessern sich die Symptome der Sonnenallergie mit fortschreitender Gewöhnung der Haut an die verstärkte UV-Strahlung. Hautschäden oder Narben bleiben in der Regel nicht zurück.

Das hilft gegen Sonnenallergie

Die genaue Ursache für eine PLD ist bisher nicht geklärt. Sicher ist nur, dass UV-Strahlung eine große Rolle spielt. Betroffene sollten ihre Haut daher langsam an die stärkere Sonneneinstrahlung gewöhnen und vor allem die Mittagssonne meiden. Zudem sollte die Haut mit Kleidung und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und UVA- sowie UVB-Abwehr geschützt werden. Ist die Sonnenallergie bereits ausgebrochen, kann es helfen, die Haut zu kühlen. Darüber hinaus setzen Ärzte mitunter entzündungshemmende Cremes oder Antihistaminika gegen die Beschwerden ein.

Sonnenallergie: Weitere Erkrankungen durch UV-Strahlung

Wer Symptome einer Sonnenallergie am eigenen Körper feststellt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose stellen zu lassen und andere Erkrankungen mit zum Teil ähnlichen Symptomen ausschließen zu können. Hierzu zählen etwa Phototoxische Reaktionen, die Mallorca-Akne oder eine tatsächliche Allergie. Eher selten, dafür aber schwerwiegender sind Erkrankungen wie Lichturtikaria, chronisch aktinische Dermatitis oder Hydroa vacciniformia, die häufig ebenfalls mit dem Begriff Sonnenallergie umschrieben werden.

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Im Frühling und Sommer bricht bei vielen Menschen eine unangenehme Sonnenallergie aus. Die Folge: ein juckender Hautausschlag.

Sonne: ja! Hautausschlag: nein danke! Wir geben Tipps, wie sie den Ausbruch einer unangenehm juckenden Sonnenallergie verhindern können.

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