Glutenfreie Lebensmittel: So klappt glutenfreie Ernährung!

Mittwoch, 27.07.2016

Brot, Nudeln und Gebäck – diese Lebensmittel sollten vom Speiseplan gestrichen werden, wenn du dich für eine glutenfreie Ernährung entscheidest. Erfahre hier, wie diese Ernährung aussieht, ob sie was für dich sein könnte und welches glutenfreie Lebensmittel sind.

Bei einer glutenfreien Ernährung geht es darum, Gluten aus der Ernährung zu verbannen. Gluten befindet sich in vielen täglichen Lebensmitteln, die wir konsumieren, weshalb eine glutenfreie Ernährung in der Regel eine große Umstellung bedeutet. Was du über glutenfreie Lebensmittel wissen solltest, erfährst du hier. 

Warum glutenfreie Lebensmittel?

Während einige Menschen sich glutenfrei ernähren, um sich gesünder zu fühlen oder schnell abzunehmen, werden glutenfreie Lebensmittel vor allem Zöliakiepatienten empfohlen.
Bei Zöliakie handelt es sich um eine Unverträglichkeit gegen das Eiweiß Gluten, welches sich in vielen Getreidesorten befindet. Umgangssprachlich spricht man auch von Glutenunverträglichkeit oder Weizensensitivität.
Vorsicht: Eine Weizensensitivität ist keine Weizenallergie. Bei einer Weizenallergie handelt es sich um eine allergische Reaktion, bei der sich das Immunsystem gegen Eiweiße wie zum Beispiel Albumin oder Globulin richtet. Erfahre hier mehr zur Weizenallergie und der erforderliche Ernährungsumstellung.

Definition und Symptome von Glutenintoleranz

Zöliakie zählt weltweit zu den häufigsten Unverträglichkeiten und tritt sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auf. Die Intoleranz gilt dem Gluten, einem Klebereiweiß der in vielen Getreidesorten zu finden ist. Ist die Zöliakie genetisch veranlagt, so führt die Einnahme von glutenhaltigen Lebensmitteln zu einer Immunreaktion im Darm. Es werden Antikörper gegen das Klebereiweiß gebildet, die den Dünndarm schädigen, wodurch das Organ nicht mehr genügend Nährstoffe aufnehmen kann.
Nimmst du glutenhaltige Lebensmittel zu dir und dein Körper reagiert mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Durchfall, Halsschmerzen oder Hautausschlag, könnte es sich um eine Glutenintoleranz handeln. Bei einer Intoleranz können schon kleine Mengen Gluten Symptome hervorrufen. Um eine mögliche Weizensensitivität abzuklären, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Im Falle einer Unverträglichkeit sollte eine glutenfreie Ernährung die Symptome verschwinden lassen.

Glutenfreie Lebensmittel: Auf was muss man achten?

In Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer oder Gerste ist Gluten zu finden. Vor allem problematisch ist Weizen. Laut der Homepage www.zentrum-der-gesundheit.de steigt durch die seit Jahren genetisch veränderten Zuchtformen des Weizens, der Glutengehalt immerzu an, was zur einer erhöhten Sensibilität gegenüber dem Weizen führen kann.
Möchtest du also in Zukunft auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten, dann solltest du im Supermarkt auf das Siegel der deutschen Zöliakie Gesellschaft (DZG) achten.
Zusätzlich müssen die Inhaltsangaben von Lebensmitteln genau durchgelesen werden, denn oft enthalten sie Gluten in unterschiedlichen Formen wie Glucosesirup, Aromastoffe wie Malz oder Stärkemittel aus Weizen und Pflanzenproteinen.
Besonders viel Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln hat man in Bio- und Reformhäusern. Aber auch in Online-Shops ist das Angebot von glutenfreien Lebensmitteln groß. Bei einer glutenfreien Ernährung ist es wichtig, zu Anfang erst mal selbst zu kochen, um sich bei den Inhaltsstoffen ganz sicher zu sein. Außerdem gibt es viele Rezepte, mit denen man experimentieren kann, um seinen eigenen Geschmack zu treffen.
Eine glutenfreie Ernährung bedeutet die Umstellung des Speiseplans auf glutenfreie Lebensmitteln und ein komplett neues Einkaufsverhalten. Aber bei einer Glutenintoleranz, lohnt sich diese Umstellung!

Hier noch eine Aufzählung glutenhaltiger Lebensmittel, die gemieden werden sollten, wenn eine Glutenintoleranz vorliegt:

Eine glutenfreie Ernährung mit glutenfreien Lebensmittel erfordert Disziplin!

• Alle Produkte, die Dinkel, Hafer, Kamut, Roggen, Weizen, Einkorn, Gerste und Grünkern enthalten
• Handelsübliche Teig- und Backwaren, wie zum Beispiel Nudeln, Brot, Gebäck und Kuchen
• Mehlspeisen wie Pizza, Ravioli, Gnocchi, Käsekuchen, Wähen, Knödel etc.
• Fertiggerichte, Suppen, Soßen die glutenhaltige Bindemitteln enthalten
• Panierte Speisen
• Gewürzmischungen, Sojasaucen, Ketchup, Senf etc.
• Puddings und Cremen mit Mehl, Griesspudding und einzelne Schokoladen
• Malzgetränke, Bier, Whisky
• Light-Produkte, wenn der Zucker oder das Fett durch glutenhaltige Stoffe ersetzt wurde

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Glutenfreie Lebensmittel: Darauf solltest du achten!

Bei einer glutenfreien Ernährung muss auf einiges geachtet werden!

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