Vitamin-D-Mangel? Ladys, Sonne tanken bitte!

Mittwoch, 16.07.2014

Aus lauter Furcht vor Sonnenbrand vergessen wir oft, dass Sonne unsere Gesundheit auch fördern kann. Bekommen wir zu wenig Sonnenlicht, droht Vitamin-D-Mangel.

Sonne beschert uns nicht nur gute Laune, sondern sorgt auch für einen gesunden Vitamin-D-Haushalt. Denn die Sonneneinstrahlung sorgt dafür, dass in unserem Körper Vitamin D produziert wird, was uns vor Mangelerscheinungen wie Antriebslosigkeit und Schwäche schützt.

fem.com erläutert Symptome, Folgen und Behandlung eines Vitamin-D-Mangels:

Was ist Vitamin-D?

Vitamin D ist ein Stoff, der von unserem Körper gebildet wird, sobald wir der Sonne ausgesetzt sind. Daher ist er nicht vergleichbar mit Vitamin B, A oder C, sondern ist im Grunde ein Hormon, welches eine wichtige Rolle im Stoffwechselprozess spielt und zur Stärkung unserer Knochen beiträgt. Über die Nahrung kann es nur in kleineren Mengen aufgenommen werden.

Typische Vitamin-D-Mangel-Symptome

Sollte der Vitamin-D-Speicher irgendwann aufgebraucht sein – gerade in den sonnenarmen Wintermonaten ist dies häufig der Fall – kann ein Vitamin-D-Mangel auftreten.

Erste Anzeichen des Mangels sind Schwäche und die damit verbundene Antriebslosigkeit. Des Weiteren beklagen Patienten Müdigkeit und Schlaflosigkeit, bei Sport ein Schwindelgefühl und Kopfschmerzen. Sollte der Vitamin-D-Mangel besonders gravierend sein, kommt es zu Muskelkrämpfen und Gelenkschmerzen, es entsteht eine besondere Anfälligkeit für Knochenbrüche. 

Behandlung des Vitamin-D-Mangels

Die Vermutung liegt nahe, dass jeder Vitaminmangel durch die Zufuhr von bestimmten Lebensmitteln ausgeglichen werden kann. Im Fall von Vitamin D lässt sich aber nur circa 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs durch Lebensmittel abdecken, zum Beispiel durch fette Fischsorten wie Thunfisch, Aal, Lachs oder Hering, verschiedene Pilzsorten und Eier.

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Ist es nicht möglich, den übrigen Tagesbedarf durch Sonnenlicht zu regulieren, können zusätzlich Vitamin-D-Präparate eingenommen werden. Dabei sollte allerdings auf eine eigenständige Behandlung verzichtet werden, um eine Überdosierung zu vermeiden. Die Begleitung eines Arztes ist unbedingt zu empfehlen, da nur dieser den Wert des Vitamin Ds im Blut bestimmen und die jeweiligen Präparate gegen den Vitamin-D-Mangel festlegen kann. 

Text: Thyra Deecke

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Vitamin-D-Mangel: Symptome und was dagegen hilft

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