Stretching: Werden Sie flexibel!

Montag, 03.09.2012

Anti-Aging, Energieaufladung, mehr Beweglichkeit, Stressabbau und Entspannung – und das alles in einem? Mit Stretching natürlich! So verhelfen Sie dem Körper zu mehr Wohlgefühl.

Für einen gesunden Körper gehört neben Ernährung und Sport auch die Beweglichkeit dazu. Diese erlangt man durch Stretching. Das Dehnen verbessert nicht nur die Beweglichkeit und Flexibilität des Körpers und der Gliedmaßen, sondern sorgt auch für eine bessere Haltung, Verminderung von Verspannungen, Verlangsamung des Alterungsprozesses und vermindert auch Schmerzen wie beispielsweise Nacken-, Knie- oder Rückenschmerzen. Das Stretching zeigt den größten Erfolg, wenn man die Übungen täglich ausführt und in den Tagesablauf einbaut. Einige wenige Minuten reichen dafür meist schon aus. Das tolle am Stretching ist, dass die Übungen relativ einfach auszuführen sind und sie zu Hause auch ohne professionelle Hilfestellung oder Zubehör gelingen. Anfänger und Fortgeschrittene können gleichermaßen loslegen.

Hätten Sie es gewusst?

Beim Stretching werden mehr als 600 Muskeln angesprochen. Dabei werden die Muskeln gedehnt, aber auch die Gelenke, die Haut, das Bindegewebe, Nerven, Sehnen und Bänder werden in Form gebracht. Das Muskelgleichgewicht wird wieder hergestellt, d.h. Fehlbeanspruchungen von Muskeln werden zurückgebildet, Schmerzen und Verspannungen werden gelöst durch das Dehnen von auch entfernt liegenden Muskelgruppen. Weil der Körper gegen die Schwerkraft ankämpfen muss, durch Haltungsschäden und durch den Alterungsprozess bekommt man mit dem Alter einen Buckel und die Körpergröße schrumpft. Mit Stretching kann man diesen Punkten entgegenwirken. Bei der idealen Körperhaltung sind Kopf und Becken auf eine Linie, die Schultern sind nach hinten gezogen und die Muskeln befinden sich im Gleichgewicht. Den gesunden Körper zeichnet eine stromlinienförmige Silhouette aus.

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Die Top 3-Übungen

Nacken: Für die Kopfdrehung im Sitzen auf eine Stuhlkante setzen, die Fußsohlen den Boden berühren lassen, Rücken gerade halten. Nun das Kinn nach rechts zur Schulter drehen (auf sanfte Bewegungen achten, keine ruckartigen Bewegungen machen, sonst Verletzungsgefahr) und am Stuhl festhalten. Mit der rechten Hand die Drehung verstärken und die rechte Schulter nach hinten drücken. 2 Atemzüge halten, die Übung lösen und auf der linken Seite wiederholen. Bei der Übung darauf achten: Kinn unten halten und Dehnung im Hals auf der jeweils gegenüberliegenden Seite spüren.

Unterer Rücken: Auf eine Stuhlkante setzen, Füße auf den Boden stellen, Rücken gerade machen, Bauchmuskeln anspannen und Rückseite der Oberschenkel umfassen. Dann das Kinn in die Kehle drücken, den Kopf vorbeugen, den Rücken rund und die Brust hohl machen. Dann den Kopf sanft mit Hilfe der Arme (Arme beugen und sich an den Oberschenkeln festhalten. Grundstellung bleibt bestehen) zu den Knien beugen. Den Nabel Richtung Wirbelsäule ziehen und 2 Atemzüge die Position halten. Übung auflösen und wiederholen.

Nach dem Aufwachen: Diese Übung kann spielend leicht im Bett ausgeführt werden. Dazu auf den Bauch legen und die Hände direkt neben den Schultern aufstützen und in die Matratze pressen. Tief ausatmen und gleichzeitig die Arme so weit es geht nach oben strecken, dabei schräg nach oben schauen und das Kinn heben. Das Becken nach unten drücken, den Bauch heben (die Beine liegen auf, der Oberkörper ist wie bei einer Kobra nach oben gestreckt). Die Übung 3 Atemzüge halten, dann auflösen und wiederholen. Die Dehnung ist im gesamten Rücken und im Unterbauch zu spüren.

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Zur Empfehlung: Umfassende Stretching-Übungen zum Nachmachen und alle Infos gibt es im sehr gut verständlichen und fundierten Ratgeberbuch "Stretching. Sanfte Dehnübungen für Beweglichkeit und Entspannung", erschienen im Dorling Kindersley Verlag, um 10 Euro.
Text: Elisa Gianna Gerlach

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03.09.2012 12:35
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