Die Symptome der Grippe: Nicht bloß eine Erkältung

Freitag, 19.07.2013

Husten, Schnupfen, Müdigkeit – besonders in der kalten Jahreszeit klagen viele über diese Beschwerden. Aber wie unterscheiden sich die Symptome der Grippe von denen einer Erkältung?

Wenn wir uns krank fühlen, sagen wir oft "Ich habe die Grippe", dabei handelt es sich meist nur um einen grippalen Effekt – also eine einfache Erkältung. Aber wie unterscheidet man die beiden Erkrankungen?

 

Grippe-Symptome

Die Symptome der Grippe sind denen einer Erkältung sehr ähnlich, sind jedoch intensiver und meist treten mehrere gleichzeitig auf. Die Betroffenen leiden unter hohem Fieber, trockenem Husten, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen und reagieren empfindlich auf Licht und Geräusche. Oft kommen auch Schüttelfrost, Appetitlosigkeit und extreme Erschöpfung hinzu.

Im Gegensatz zur Erkältung kommt die Grippe unerwartet und die Symptome verschlechtern sich rasch. Die Grippe bricht oft schon wenige Stunden nach der Ansteckung voll aus und dauert bis zu zwei Wochen an.

Was tun bei Influenza?

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Wenn eine Grippewelle im Anrollen ist, lässt sich eine Infektion durch eine Impfung vermeiden. Allerdings verändert sich der Influenza-Virus immer wieder und daher sind auch Geimpfte nicht gegen alle Grippe-Erreger geschützt. Wer glaubt, sich angesteckt zu haben, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Dieser kann durch einen Labortest herausfinden, ob es sich wirklich um die Influenza handelt.

Bettruhe und Hausmittel gegen die Symptome der Grippe

Eine Grippe kann man nicht mit Antibiotika behandeln, da Viren resistent gegen diese Mittel sind. Was hilft, sind jedoch Virostatika, die die Weiterverbreitung der Krankheitserreger verhindern. Während der Körper die Grippe bekämpft, sollten die Patienten sich unbedingt schonen. Da die Erkrankung meist mit extremer Müdigkeit und hohem Fieber einhergeht, bleibt ihnen meist ohnehin nichts anderes übrig. Symptome wie Halsschmerzen und Schnupfen lassen sich gut durch altbewährte Hausmittel wie heißen Tee und Inhalation bekämpfen.

Die Grippe-Erreger

Die Grippe-Erreger geraten durch die Schleimhäute in den Körper und breiten sich dann aus. Zwischen wenigen Stunden und etwa zwei Tagen nach der Ansteckung setzen die Symptome schlagartig ein. Die Betroffenen sind jedoch schon vor Ausbruch der Krankheit ansteckend und bleiben es bis zu sieben Tage danach. Zwar lassen die Krankheitssymptome nach sieben bis zehn Tagen nach, der Körper bleibt jedoch geschwächt. Häufig entstehen dadurch zusätzlich zur Grippe bakterielle Infektionen wie etwa eine Lungenentzündung, die lebensbedrohlich sein können.

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