Die Rolle des Kochens für eine gesunde Ernährung

Mittwoch, 19.11.2014 Milena Velic

Neigen Sie auch dazu, sich bei einem Stadtbummel hier und da eine Kleinigkeit zu Essen zu kaufen? – Einmal Pommes, bitte! – Doch offenbar ist das gar nicht so gut! Denn: Wissenschaftler gehen davon aus, dass häufiges Kochen zu Hause ein wichtiger Faktor für eine gesunde Ernährung ist.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem, wie oft man zu Hause kocht und wie gesund man sich ernährt? Eine Studie der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health würde laut der Gesundheitsseite medicalxpress.com belegen, dass gesunde Ernährung von der Häufigkeit des Kochens abhänge. So stelle die von unter anderem Julia A. Wolfson durchgeführte Studie dar, dass Menschen, die öfter als sechs Mal wöchentlich zu Hause kochen würden, sich im Schnitt gesünder ernährten als Menschen, die maximal einmal wöchentlich kochen würden.

Was bedeutet "gesunde Ernährung"?

In der Studie, die von 2007 bis 2010 gelaufen sei, habe man 9.000 Menschen ab einem Alter von 20 Jahren gefragt, was sie in den letzten 24 Stunden gegessen hätten und wie sie ihr Essverhalten der letzten 30 Tage am treffendsten beschreiben könnten. Das Ergebnis: Durchschnittlich nähmen Menschen, die mindestens sechs Mal in der Woche kochten, weniger Kalorien, Kohlenhydrate, Zucker und Fett zu sich als Menschen, die oft auswärts äßen.

Darüber hinaus habe die Studie aufzeigen können, dass die häufig zu Hause kochenden Personen sich bei einem Essen außerhalb für weniger ungesunde Gerichte oder Fast Food entscheiden würden als die zweite Gruppe, die oft auswärts äße und höchstens einmal die Woche kochen würde.

Löst gesunde Ernährung das Gesundheitsproblem?

Fettleibigkeit würde laut Wolfson ein eskalierendes Gesundheitsproblem der Gesellschaft darstellen, welches mögliche Diabetes-Erkrankungen, Bluthochdruck und andere Herzerkrankungen zu Folge hätte. So wäre ein möglicher Ansatz, der Gesellschaft die Vorteile von eigenständigem Kochen aufzuzeigen. Außerdem wäre es lobenswert, Strategien zu entwickeln, wie man die Gesellschaft dazu ermutigen könne, öfter von der Küche Gebrauch zu nehmen und sich somit gesund zu Ernähren.

Wolfson erklärte der Gesundheitsseite aber auch, dass es keine allumfassende Lösung geben könne, da die Zeit- und Geldeinschränkungen ein entscheidendes Hindernis einer gesunden Ernährung aufstellen würden. Dieses Problem könne allerdings durch gewisse Ratgeber oder Kochstunden bis zu einem bestimmten Grad gemindert werden.

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Wissenschaftler haben nun den Beweis: Häufiges Kochen zu Hause hat großen Einfluss auf die gesunde Ernährung im Allgemeinen.

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