Bronchitis: Ursachen und Therapie – Wenn der Husten quält

Dienstag, 29.10.2013

Die Bronchitis ist eine weit verbreitete Atemwegserkrankung und tritt vermehrt im Herbst und Winter auf. Hier erfahren Sie alles über die Symptome und Therapie.

Als Bronchien werden die Luftwege in unserer Lunge bezeichnet. Sie schließen direkt an die Luftröhre an und verzweigen sich immer weiter bis sie schließlich in die Lungenbläschen münden. Ist die innenliegende Schleimhaut dieser Luftwege entzündet, so spricht man von einer Bronchitis. Die Erkrankung äußert sich durch trockenen Reizhusten, der oft mit Schmerzen im Brustkorb und einem pfeifenden Geräusch beim Atmen verbunden ist. Manchmal lösen sich auch Teile der entzündeten Schleimhaut und werden beim Husten ausgeworfen.

Video: Salz-Sanatorium gegen Bronchitis

Symptome und Ursachen einer Bronchitis

Eine Bronchitis geht in den meisten Fällen mit einer Grippe oder einer Erkältung einher. Daher treten neben dem Husten oft typische Erkältungssymptome wie Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber und andere Beschwerden auf. Grund: Die Viren aus dem Nasen-Rachen-Raum breiten sich leicht weiter nach unten aus und führen so in den Bronchien zu einer weiteren Entzündung. Durch Reizgase, Staub, Tabakrauch, Kälte und trockene Luft wird ihnen die Ausbreitung zusätzlich erleichtert.

Die Krankheitserreger verbreiten sich durch Tröpfcheninfektion weiter und werden zum Beispiel beim Händeschütteln oder über Türklinken auf andere Menschen übertragen. Daher ist es wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen.

Neben Viren können auch Bakterien eine Bronchitis auslösen, wenn sie die ohnehin bereits geschwächten Bronchien befallen. In diesem Fall ist eine Therapie mit Antibiotika angebracht. In seltenen Fällen können auch Pilze oder andere Erkrankungen für die Atemwegsbeschwerden verantwortlich sein.

 

Was tun bei Bronchitis?

Die Beschwerden einer Bronchitis bekämpft man je nach Ausprägung entweder mit hustenstillenden oder schleimlösenden Medikamenten. Darüber hinaus ist es wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um den Schleim zu verflüssigen. Auch Inhalieren mit einer Kochsalzlösung kann helfen.

Es gibt sowohl eine akute als auch eine chronische Form der Erkrankung. Die akute Bronchitis ist besonders bei jungen Menschen unbedenklich und heilt meist innerhalb von 14 Tagen wieder ab. Wer jedoch innerhalb von zwei Jahren länger als drei Monate durchgehend unter einer Bronchitis leidet, könnte unter der chronischen Form leiden, die sich schlimmstenfalls zu der atemwegsverengenden Lungenkrankheit COPD weiterentwickeln kann. Zu einer chronischen Bronchitis kommt es zum Beispiel, wenn die Erkrankung nicht richtig behandelt wird. Auch das Rauchen kann eine chronische Bronchitis begünstigen.

Text: Anna Wirnsberger

Trockener Reizhusten kann ein Hinweis auf Bronchitis sein.

Wer unter trockenem Reizhusten und gelegentlichem Auswurf leidet, hat vielleicht nicht nur eine einfachen Erkältung, sondern die weit verbreitete Atemwegserkrankung Bronchitis.

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