Schuhe - Wer hat's erfunden?
Schuhe, wohl eines DER Lieblingsthemen der Frauen und die, für die meisten Männer, unverständlichste Form von Sucht.
Die Urform der Schuhe gibt es schon seit 12.000 vor Christus, doch wirkliches, mit heute zu vergleichendes Schuhwerk wurde erst um 13hundert entwickelt. Zu dieser Zeit waren Äußerlichkeiten nahezu das Wichtigste Thema der, wohl gemerkt reichen, Menschen. Durch den regen Aufschwung des Handels und der Wanderkaufleute kamen Einflüsse von überall her und es entstanden Modetrends, die nicht mehr nur in einer Region getragen wurden. Schuhe wurden zu einem sehr wichtigen Stilmittel. Allerdings trugen Frauen und Männer zu dieser Zeit oft noch das gleiche Schuhwerk.
Schließlich, um 1830 entstand die Schuhindustrie. Durch das Zeitalter der Industrialisierung waren maschinelle Entwicklungen jeder Art auf dem Vormarsch. Schuhe wurden preiswerter und standen einer größeren Masse zur Verfügung. Man besaß nicht mehr nur ein Paar. In diesem Moment entstand auch die sehr deutliche Geschlechtertrennung. Die Rollen des arbeitenden Mannes und der das Haus hütenden Frau wurden verteilt. Dies führte zu teils sehr unpraktischer aber sehr phantasievoller und aufwändiger Frauenschuhmode. Diese Vielfältigkeit ist bis heute geblieben. 
Schuhe waren auch immer schon Ausdruck des sozialen Standes. Je nach Art des Schuhs zeigte man sich einer bestimmten Gruppe zugehörig. Dies kann man noch heute häufig sehen. Erfolgreiche Leute tragen hochwertige, teure, oft elegante Schuhe. Bestimmte Jugendkulturen drücken ihre Überzeugungen durch Sneakers wie Converse oder Boots wie Doc Martens aus.
Der Schuh kann dem Outfit das i-Tüpfelchen aufsetzten oder es komplett ruinieren. Er kann das Selbstbewusstsein stärken oder einem den ganzen Tag ein mieses Gefühl geben. Also ist es doch keine Frage warum frau mehr als zwei Paar Schuh besitzen muss!






























