Keratin-Shampoo: Das musst du wissen

Montag, 28.08.2017

Schon seit Langem wird Keratin als Wundermittel beim Thema Haarpflege gehandelt. Als Kur oder Shampoo soll es dir zu einer kräftigen und vollen Mähne verhelfen. Aber wann ist es sinnvoll, sich an Beauty-Produkte mit den Faserproteinen heranzuwagen? Wir klären auf.

Keratin ist offenbar der Stoff, aus dem Haar-Träume sind. Bei stumpfem und glanzlosem Haar verspricht ein Keratin-Shampoo schnelle Hilfe. Bevor du nun aber die nächste Drogerie stürmst, solltest du klären, ob eine Anwendung überhaupt das Richtige für dich ist.

Was ist Keratin?

Keratine sind der Hauptbestandteil von Haaren und Nägeln. Es handelt sich dabei um sogenannte Faserproteine, die vom Körper gebildet und oft als Hornschicht dargestellt werden. Ein Keratin-Shampoo soll die Haarfasern laut der Hersteller mit einer derartigen Schicht von außen ummanteln, Strähnen so stärken und gleichzeitig schützen. Frizz gehört dann angeblich der Vergangenheit an.

Ja oder nein zu Keratin?

Generell profitiert jeder Haartyp von einer Keratin-Behandlung, egal ob du zu einem Shampoo oder einer Maske greifst. Außerdem soll Keratin Schäden durch heiße Föhnluft, Farbe oder aufwendige Frisuren sowie Umwelteinflüsse abwehren. Für sichtbare Ergebnisse ist allerdings Geduld angesagt – es empfiehlt sich daher, das Keratin-Shampoo über einen längeren Zeitraum zu benutzen. Allzu langes Einwirken ist aber zu vermeiden.

Sind deine Haare sehr strapaziert und spröde, lohnt sich eine konzentrierte Keratin-Behandlung beim Friseur. Der Profi versiegelt die Haare am Ende – so kann die Wirkung bis zu vier Monaten anhalten.

Keratin-Shampoo in der Kritik?

Du bist noch unsicher, ob Keratin das Richtige für dich ist? Im Netz finden sich zahlreiche Erfahrungsberichte von Frauen, die es bereits ausprobiert haben. Neben positiven Ergebnissen wird beim Thema Shampoo aber auch oft über schädliche Inhaltsstoffe diskutiert. Achte beim Kauf daher unbedingt darauf, dass die Produkte frei von Parabenen und Silikonen sind.

Alternativen zu Keratin-Shampoo

Wer bei der Haarwäsche auf Keratin-Artikel verzichtet, kann dennoch etwas für einen glänzenden Haarschopf tun. Keratin findet sich zwar nicht in Lebensmitteln, dafür gibt es Produkte, die dem Körper helfen, den Stoff zu bilden. Dazu zählen: proteinreiche Kost, Eisen und B-Vitamine. Gute und leckere Quellen sind dabei Spinat, Walnüsse, Süßkartoffeln und Milchprodukte.

Keratin-Shampoo: Das musst du wissen

Ist Keratin wirklich die heiß ersehnte Wunderwaffe im Kampf gegen sprödes Haar?

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28.08.2017 12:00
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