Tipps für schnelleres Haarwachstum: Das hilft wirklich

Montag, 28.08.2017 Felicia Huber

Du willst Haar wie Rapunzel? Dann bist du hier genau richtig! Wir verraten dir, warum dein Haar eventuell nicht so schnell wächst, wie du es dir wünschst, und wie du dein Haarwachstum steigern kannst, damit aus kurzem Haar schnell eine wunderbare Mähne wird.

Fast jede Frau wünscht sich volles, langes und gesundes Haar. Es ist schließlich der Inbegriff von Weiblichkeit. Mit einem Zentimeter Wachstum pro Monat wird es allerdings ein Weilchen dauern. Doch mit folgenden Tipps kannst du deinem Haar beim Sprießen etwas auf die Sprünge helfen und das Beste aus deiner Mähne herausholen.

Die drei Haarwachstumsphasen

Um dein Haarwachstum zu beschleunigen, ist es hilfreich, dieses auch zu verstehen. Haare wachsen nicht alle gleichzeitig. Rund 15 Prozent befinden sich zeitgleich in der sogenannten Ruhephase. Das Haarwachstum ist ein ständiger zyklischer Prozess, bei dem grundsätzlich zwischen folgenden drei Phasen unterschieden wird:

  • Phase 1, Wachstumsphase (2-6 Jahre): In dieser Zeit wächst das Haar etwa einen Zentimeter pro Monat.
  • Phase 2, Übergangsphase (2 Wochen): In dieser Phase hört das Haar auf zu wachsen und löst sich von der Haarwurzel.
  • Phase 3, Ruhephase (2-4 Monate): Das Haar ist nun vollkommen von der Haarwurzel getrennt und wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt, was dazu führt, dass das Haar ausfällt. Der Haarfollikel regeneriert sich nach etwa vier Monaten und beginnt nun, wieder ein neues Haar zu produzieren.

So gibst du deinem Haarwachstum einen Boost

Du wünschst dir lange Haare? Kein Problem! Denn mit der richtigen Ernährung und der passenden Pflege kannst du dein Haarwachstum unterstützen und effektiv beschleunigen. Hier sechs hilfreiche Tipps:

  • Durch Massagen mit den Händen oder einer Bürste kannst du die Durchblutung deiner Kopfhaut anregen. Das fördert dein Haarwachstum.
  • Auch Koffein kann das Haarwachstum anregen. In Apotheken und Drogerien sind Koffein-Shampoos in verschiedenen Preisklassen erhältlich.
  • Biotin sorgt dafür, dass die Haarwurzeln kräftig bleiben. Du kannst es als Nahrungsergänzungsmittel in Drogerien oder Apotheken kaufen. In natürlicher Form steckt es beispielsweise in Kürbiskernen, Spinat, Avocados und Erdbeeren.
  • Greife stets auf schonende Beauty-Produkte zurück. Zu viel Styling kann dein Haar schädigen und austrocknen. Das führt dazu, dass lange Haare abbrechen und das Haarwachstum gehemmt wird. Verwende daher am besten Shampoos, Spülungen und Co., die deinem Haar Feuchtigkeit spenden. Verzichte zudem auf Glätteeisen und Lockenstab. Die trocknen deine Mähne nämlich ebenfalls nur unnötig aus.
  • Setze auf die richtige Pflege. Neben zahlreichen Pflegeprodukten, die du etwa in der Drogerie erhältst, empfehlen sich auch Oliven- und Arganöl für die Pflege trockener und strapazierter Haare. Das Gute: Arganöl gilt obendrein als natürliches Haarwachstumsmittel.
  • Achte auf eine gesunde Ernährung. Vor allem Lebensmittel mit vielen Proteinen, Mineralien sowie einem hohen Vitamingehalt bereichern den Haarboden. Sie pflegen dein Haar und fördern das Haarwachstum. Ideal hierfür sind Gemüsesorten wie Brokkoli, Paprika, Spinat, Kohl, Karotten und auch Obstarten wie Grapefruit oder Orangen.

Übrigens: Anhänger der Mondphasen-Theorie sind sich sicher, dass der Mond durchaus Einfluss auf das Haarwachstum hat. Ob die Haare schneller wachsen, wenn sie bei zunehmendem Mond geschnitten werden, oder aber langsamer, wenn du bei abnehmendem Mond zum Friseur gehst, ist bislang wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Nichtsdestotrotz schwören viele Frauen in Sachen Haare auf den Mondkalender.

Die gängigsten Haarwachstums-Hemmer

Gleich vornweg: Die maximale Länge von Haaren ist genetisch festgelegt. Solltest du also so veranlagt sein, dass dein Haar niemals besonders lang wird, kannst du noch so viele Mittel und Tricks anwenden. Dein Haar wird leider nie länger werden, als es dein Gen-Pool es vorsieht.

Doch es gibt auch Faktoren, die dafür sorgen, dass dein Haar einfach nur extrem langsam wächst: Nimmt die Haarpapille, also das Bindegewebe, in das die Haarwurzel eingebettet ist, zum Beispiel nicht genug Nährstoffe auf, kann das dein Haarwachstum ausbremsen. Besonders bei Vitaminmangel – vor allem bei Vitamin B – kann dieses Problem auftreten.

Zudem wirken sich auch Zinkmangel, anhaltender Stress und Krankheiten negativ auf dein Haarwachstum aus. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion werden zum Beispiel bestimmte Hormone nicht ausgeschüttet, die für einen gesunden Stoffwechsel verantwortlich sind. Das kann zur Folge haben, dass deine Haare nicht genügend Nährstoffe erhalten, die für das Wachstum nötig sind. Aber keine Sorge, dein Arzt kann dich hier beraten.

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