Schamhaare transplantieren – In Südkorea ein Trend

Montag, 24.02.2014

In Südkorea ist es absolut trendy, Schamhaare zu transplantieren. Denn volles Schamhaar gilt als Zeichen von Fruchtbarkeit.

In einer Zeit, in der in den westlichen Industrienationen die Rasur der Schamhaare ganz hoch im Kurs steht und dabei möglichst kein Haare stehen bleiben sollte, geht der Trend in Asien genau in die andere Richtung. Denn Schamhaare gelten dort als Symbol von Fruchtbarkeit – je mehr Haare im Schambereich sprießen, desto besser. Und wachsen die eigenen Schamhaare nicht in ausreichender Menge, lassen sich koreanische Frauen kurzerhand Haare transplantieren.

Viele Schamhaare als Zeichen von Fruchtbarkeit

Südkoreanerinnen stehen auf volles Schamhaar. Die plastische Chirurgie sorgt deshalb in Südkorea dafür, dass Haare in den Intimbereich verpflanzt werden können. Dafür verwenden die Chirurgen Haare vom Kopf der Frauen. Sie schneiden zunächst einen Streifen Haare am Hinterkopf heraus und entnehmen ihm kleine Haarinseln, die wiederum im Intimbereich zwischen die eigenen Schamhaare gesetzt werden.

Bei den Asiatinnen funktioniert dieser Trick nur, weil ihre Kopfbehaarung der Schambehaarung sehr ähnlich ist. Ein plastischer Chirurg, Afschim Fatemi, erklärte "Spiegel Online": "Die Struktur der Kopf- und Schamhaare ist bei Asiaten ähnlicher. Die Kopfhaare werden im Schambereich nicht so lang und fallen kaum auf." 

Schamhaar-Trends: Ferner Osten vs. Westen

In den westlichen Industrieländern hingegen wäre ein Boom von Schamhaar-Transplantation zumindest momentan völlig undenkbar. Hier geht der Trend in die entgegengesetzte Richtung: Eine nackte Scham hat sich hier längst etabliert. Schamhaare werden mithilfe von Lasern, Rasieren, Epilieren oder Wachs entfernt – Hauptsache es ist kein Haar mehr im Genitalbereich zu sehen. 

Schamhaare zu zeigen ist bei uns eher ein No-Go und als Statussymbol kaum vorstellbar. Ganz anders sieht es hingegen bei den Koreanerinnen aus, für die es wichtig ist, möglichst volles Schamhaar in der Sauna zu präsentieren. Dafür sind die Asiatinnen auch bereit, tief in die Tasche zu greifen. Bis zu 2500 Euro geben sie pro Sitzung für die Haartransplantation aus. Die Behandlung zumindest zieht keinen langen Heilungsprozess nach sich – der Verband kann bereits nach einem Tag wieder entfernt werden.

Die Intimrasur steht bei den meisten Deutschen hoch im Kurs. Mehr als zwei Drittel der Frauen enthaaren ihre Bikinizone.

Ob mit Hilfe von Nassrasur oder Epilation - die Mehrheit der Deutschen enthaart sich im Intimbereich.

 

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Schamhaare transplantieren
In Südkorea ein Trend
In Südkorea ist es absolut trendy, Schamhaare zu transplantieren. Denn volles Schamhaar gilt als Zeichen von Fruchtbarkeit.
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24.02.2014 10:10
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