Narben statt Damenbart: Verbrennungen bei Laserbehandlung

Dienstag, 09.09.2014 Ina Zachas

Eine Laserbehandlung zur Haarentfernung birgt einige Risiken. Eine Britin habe nach der Behandlung an ihrem Damenbart nun schwere Verbrennungen davongetragen.

Die 55-jährige Vanda Thomas aus London habe ihren Damenbart durch eine Laserbehandlung loswerden wollen. Doch statt sich über ein gutes Ergebnis freuen zu können, habe die zweifache Mutter nun jeden Tag mit Narben zu kämpfen. Das berichtet die Nachrichtenseite dailymail.co.uk.

Zu starker Laser für Damenbart

Als Thomas vergangenen Februar gemerkt habe, dass ihr ein Damenbart zu wachsen beginne, habe sie sich für eine Laserbehandlung in einem örtlichen Beautysalon entschieden, um den beginnenden Haarwuchs an ihrem Kinn loszuwerden. „Ich war bereits für Gesichtsbehandlungen und Massagen in dem Salon gewesen und die Kosmetikerin war wirklich nett und freundlich“, zitiert die Online-Ausgabe der Daily Mail die Londonerin.

„Als sie aber den Laser ansetzte, tat es so weh, dass ich vom Behandlungsstuhl gesprungen bin. Es war so ein heftiges Brennen, aber die Frau meinte, das sei normal“, habe die Britin weiter erzählt. „Dann meinte sie aber, dass sie den Laser vielleicht doch schwächer einstellen sollte. Ich habe eigentlich eine hohe Schmerzgrenze, aber die Behandlung war absolut schmerzvoll“, habe Thomas betont. Dennoch habe sie die 20-minütige Prozedur gegen ihren Damenbart über sich ergehen lassen.

Forderung nach strengeren Richtlinien

Als ihre Haut am nächsten Tag voller Risse und Blasen gewesen sei, wo vorher noch ein leichter Damenbart gewachsen war, habe die 55-Jährige bemerkt, dass etwas falsch gelaufen sein musste. Wie die Nachrichtenseite  schreibt, habe ihr Arzt Verbrennungen ersten Grades diagnostiziert, welche bleibende Narben hinterlassen würden. „Tagelang fühlte sich mein Gesicht an, als würde es brennen – und das alles nur, weil diese Kosmetikerin den Laser nicht zu bedienen wusste.“

Nun wolle Thomas sich für strengere Vorschriften bei Laserbehandlungen zur Haarentfernung einsetzen: „Ich hatte erst im Nachhinein erfahren, dass diese Leute keine Ausbildung oder Lizenz für eine Behandlung mit diesen gefährlichen Geräten brauchen“, wird die 55-Jährige zitiert. „Ich möchte, dass niemand das durchmachen muss, was ich aushalten musste. Und deshalb müssen wir die Richtlinien ändern, um sicherzugehen, dass diese Leute ein entsprechendes Training absolviert haben.“

Hier finden Sie Bilder der Verbrennungsnarben

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Für eine Laserbehandlung braucht man Fachkenntnisse. Ist der Laser zu hoch eingestellt, können schwere Verletzungen die Folge sein.

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09.09.2014 11:00
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