Missglücktes Permanent Make-Up – So kann es schiefgehen

Freitag, 09.05.2014

Auf den ersten Blick verspricht Permanent Make-up die Erlösung von allen Schminkproblemen. Wird das dauerhafte Make-up aber nicht sachgemäß angewendet, kann es schlimm ausgehen.

So schön und praktisch Permanent Make-up auch sein kann – Sie sollten sich gewisser Risiken bewusst sein, wenn Sie sich für das dauerhafte Make-up entscheiden. Ganz wichtig: Informieren Sie sich vorher gründlich über die Vorgehensweise und eventuelle Problematiken und lassen Sie beim Auswählen des Kosmetikstudios äußerste Vorsicht walten. Sonst kann es Ihnen so gehen wie den unglücklichen Opfern missglückter Permanent Make-up-Anwendungen, die teilweise wochen- oder monatelang mit einem verunstalteten Gesicht herumlaufen müssen.

Vorsicht beim Permanent Make-up

"Wenn es gut gemacht wird, ist Permanent Make-up eine fantastische Behandlung, aber in letzter Zeit sehen wir eine Menge Fälle, in denen es auf schlimme Weise schief gegangen ist", berichtet Mandy Luckman, eine Sprecherin der Organisation "Safety in Beauty" gegenüber der "Daily Mail". Die britische Boulevardzeitung führt in ihrem Artikel über die potenziellen Gefahren von dauerhaftem Make-up gleich eine ganze Reihe von Frauen an, bei denen die Behandlung nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat.

So berichtet eine Rentnerin aus Kent der Zeitung, wie ihre Lippen durch unsachgemäß aufgetragenes Permanent Make-up verunstaltet wurden: "Meine Lippen sahen furchtbar aus! Die Linien waren schief und krumm. Die Kosmetikerin hatte ein Stück ausgelassen und der Armorbogen saß nicht mehr in der Mitte. Am schlimmsten war, dass die Linien so dunkel waren, dass ich wusste, dass ich sie niemals mit Lippenstift abdecken können würde." Die unglückliche Patientin hatte ein Gutscheinangebot angenommen, mit dem sie sich eine Behandlung für ein knappes Drittel des eigentlichen Preises erhofft hatte. Eine TV-Produzentin erzählt dagegen von verpfuschtem Augen-Make-up, bei dem die Farbpigmente den Eindruck erweckten, man habe ihr beide Augen blau geschlagen.



Langwierige Schadensbegrenzung

Permanent Make-up lässt sich entfernen, aber die Prozedur ist langwierig und oft schmerzhaft. Wie Tätowierungen werden auch die Make-up-Pigmente durch Laserbehandlungen entfernt. Dafür sind jedoch mehrere Sitzungen nötig, zwischen denen längere Pausen liegen, in denen sich die Haut regenerieren muss. Bis die Sitzungen abgeschlossen sind, müssen Betroffene also weiter mit den unerwünschten Linien im Gesicht leben.

Ein geeignetes Make-up für das eigene Gesicht zu finden, ist schwieriger als gedacht.

Mit wertvollen Basic-Tipps und -Tricks wird jedes Make-up für jeden Anlass gelingen.

 

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