Lidschatten aus dem 3D-Drucker – Die Beauty-Revolution?

Montag, 26.05.2014

Make-up aus dem 3D-Drucker? Wird dieser Traum wahr, muss niemand mehr Unsummen für Lidschatten und Co. ausgeben – Schminkprodukte können einfach zu Hause gedruckt werden.

Auch Beauty-Produkte wie Lidschatten und Lippenstift könnten Make-up-Fans demnächst direkt aus dem heimischen 3D-Drucker beziehen – zumindest dann, wenn die Erfindung von Grace Choi Schule macht. Die Harvard-Absolventin entwickelte nämlich den "Mink", einen Drucker, mit dem sich jede beliebige Make-up-Farbe selbst herstellen lässt. Alles, was die Nutzer tun müssen, ist eine Farbe mit dem Pipettentool von Photoshop oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm aus dem Internet auszuwählen und es über den "Mink" ausdrucken zu lassen. Ihre simple, aber geniale Erfindung stellte Choi jüngst auf der Technologie-Konferenz "TechCrunch Disrupt" vor, wie unter anderem "stern.de" berichtete.

Lidschatten selber drucken: So funktioniert's

Ein Video von Grace Chois Präsentation zeigt das denkbar einfache Prinzip. Die Ökonomin demonstriert, wie sich mit dem "Mink" ein pinkfarbener Lidschatten aus einer Online-Vorlage ausdrucken lässt. Mit dem Pipettenwerkzeug eines beliebigen Bildbearbeitungsprogramms wird eine Farbe ausgewählt – diese kann zum Beispiel aus einem Online-Make-up-Tutorial stammen oder einfach nur einen Farbton darstellen, den der User gern als Lidschatten tragen würde. Das Bildbearbeitungsprogramm ermittelt den Hexacode des Farbtons, zum Beispiel #FC79FC für ein leuchtendes Pink, der dann an den Drucker weitergegeben wird. Der "Mink" enthält dieselben preisgünstigen Rohmaterialien, die auch die Beauty-Industrie verwendet – je nach Basis soll das Gerät Lippenstift, Lidschatten oder Puder in allen Farben des Regenbogens drucken können.

Revolution der Make-up-Industrie

Für weniger als 200 US-Dollar, umgerechnet etwa 145 Euro, soll der Beauty-Drucker irgendwann in der zweiten Jahreshälfte 2014 im Handel erhältlich sein. Trotz des stolzen Preises soll das Produkt vor allem die Zielgruppe junger Mädchen im Alter von 13 bis 21 Jahren ansprechen, die noch keine festgelegten Gewohnheiten entwickelt haben und willens sind, mit Make-up zu experimentieren. Mit ihrer Erfindung will Grace Choi jedoch nicht nur die Kosmetikindustrie verändern, sondern auch einen Beitrag zum Körperbewusstsein junger Mädchen leisten. "Das wichtigste ist, dass unsere Mädchen hierdurch endlich verstehen, dass die Definition von Schönheit etwas ist, das sie selbst kontrollieren können sollten, nicht unsere Firmenindustrie", erklärt sie in ihrem Vortrag.

Gute Pinsel können beim Auftragen des MakeUps Wunder bewirken.

Nicht immer sind teuersten Schminkprodukte die Besten. Auch günstiges Make-up kann für Ihr Gesicht geeignet sein.

 

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