Damenbart – Ist Übergewicht schuld?

Montag, 16.12.2013

Der Damenbart gilt in westlich geprägten Gesellschaften als ästhetischer Makel. Wer verhindern will, dass die unerwünschten Stoppeln sprießen, sollte Übergewicht vermeiden.

Wer rank und schlank ist, kann aufatmen: Die Wahrscheinlichkeit, dass schlanken Frauen ein Damenbart wächst, ist gering. Anders sieht es bei Übergewicht aus: Weil Fettzellen die Produktion von männlichen Sexualhormonen fördern, könnte dies auch das Auftreten unerwünschter Gesichtsbehaarung begünstigen.

Es muss nicht beim Damenbart bleiben

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Der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), Dr. Christian Albring, beschreibt das Phänomen mit den Worten: "Übergewicht fördert unnatürliches Haarwachstum bei Frauen." Doch übergewichtigen Frauen droht nicht nur ein Damenbart. Auch an anderen Körperstellen, an denen sich die wenigsten Frauen Körperbehaarung wünschen, könnte das eine oder andere Haar sprießen. So etwa zwischen den Brüsten oder vom Bauchnabel hinunter bis zur Schambehaarung, bei Männern auch als "Straße" bekannt und von vielen Frauen als sexy befunden.

Übergewicht nicht die einzige Ursache

Ausschlaggebend für das Entstehen eines Damenbarts muss allerdings nicht Übergewicht sein. Es gibt weitere Ursachen für die verstärkte Produktion männlicher Sexualhormone bei Frauen. So kann beispielsweise die Nebennierenrinde oder der Eierstock von einem Tumor befallen sein, oder es könnte eine Stoffwechselerkrankung vorliegen.

Frauen mit Damenbart sollten daher nicht nur aus ästhetischen Gründen die Ursachen für die Gesichtsbehaarung von einem Arzt abklären lassen. Im Vordergrund sollten gesundheitliche Aspekte stehen. Mit einer hormonellen Therapie der Stoffwechselerkrankung oder der Tumorbehandlung kann als Nebeneffekt auch der Damenbart zurückgehen.

Damenbart entfernen

Wer gesund ist, aber trotzdem unter seinem Damenbart leidet, kann diesen ganz einfach regelmäßig rasieren. Allerdings wachsen schnell die typischen Bartstoppeln nach. Wenn Sie die Gesichtsbehaarung längerfristig entfernen möchten, empfiehlt sich ein spezieller Epilierer für das Gesicht oder eine Pinzette, mit der Sie die Härchen zupfen.

Dauerhaft einen Damenbart entfernen können Sie mit einer Laserbehandlung. Die Behandlung ist allerdings recht kostspielig und mit nicht zu vernachlässigenden Risiken verbunden. So kann etwa Ihre Gesichtshaut Hitzeschäden durch die sogenannte IPL-Behandlung erleiden. Vorher sollten Sie deshalb unbedingt mit Ihrem Hautarzt Rücksprache halten. Er klärt Sie über die Risiken auf oder empfiehlt Ihnen gegebenenfalls besser geeignete, alternative Behandlungsmethoden.

Bei der Haarentfernung kann man mit unterschiedlichen Kosten rechnen. Es kommt auf die Körperstelle und auf die Häufigkeit drauf an.

Für die Haarentfernung treten unterschiedliche Kosten auf z.B. ist es abhängig von der Körperstelle.

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Damenbart
Ist Übergewicht schuld?
Der Damenbart gilt in westlich geprägten Gesellschaften als ästhetischer Makel. Wer verhindern will, dass die unerwünschten Stoppeln sprießen, sollte...
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