Schnelleres Haarwachstum: Das sind die besten Tipps

Montag, 18.04.2016 Felicia Huber

Du willst Haar wie Rapunzel? Dann bist du hier genau richtig! Wir verraten dir, warum dein Haar eventuell nicht so schnell wächst, wie du es dir wünschst, und wie du dein Haarwachstum steigern kannst, damit aus kurzem Haar schnell eine wunderbare Mähne wird.

Fast jede Frau wünscht sich volles, langes und gesundes Haar, doch was sorgt für ein langsames Haarwachstum und wie kann man dem Haar beim Sprießen etwas nachhelfen? Wir verraten es dir.

Die drei Haarwachstumsphasen

Um das Haarwachstum positiv beeinflussen zu können, ist es hilfreich, das Wachstum besser zu verstehen. Bei Haaren wird hier zwischen drei Phasen unterschieden. Sie wachsen nämlich nicht alle gleichzeitig, rund 15 Prozent befinden sich zeitgleich in der sogenannten Ruhephase. Hier findest du eine kurze Zusammenfassung unseres Haarwachstumszyklus:

Phase 1, Wachstumsphase: (2-6 Jahre) In dieser Zeit wächst das Haar etwa einen Zentimeter pro Monat.

Phase 2, Übergangsphase: (2 Wochen) In dieser Phase hört das Haar auf zu wachsen und löst sich von der Haarwurzel.

Phase 3, Ruhephase: (2-4 Monate) Das Haar ist nun vollkommen von der Haarwurzel getrennt und wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt, was dazu führt, dass das Haar ausfällt.

Der Haarfolikel regeneriert sich nach etwa vier Monaten und beginnt nun, wieder ein neues Haar zu produzieren.

Die gängigsten Haarwachstums-Hemmer

Gleich vornweg: Die maximale Länge von Haaren ist genetisch festgelegt. Solltest du also so veranlagt sein, dass dein Haar niemals besonders lang wird, kannst du noch so viele Mittelchen und Tricks anwenden. Dein Haar wird leider niemals länger werden als dein Gen-Pool dies vorsieht.

Doch es gibt auch Gründe, die dafür sorgen, dass dein Haar einfach nur extrem langsam wächst: Kann die Haarpapille, also das Bindegewebe, in das die Haarwurzel eingebettet ist, zum Beispiel nicht genug Nährstoffe für das Haar aufnehmen, kann es zu einem verlangsamten Haarwachstum kommen. Besonders bei Vitaminmangel, den Vitamin B-Komplex betreffend, kann dieses Problem auftreten.

Zudem kann Zinkmangel zu Haarausfall führen, bei dem viele Haare schon vor Ende ihrer Wachstumsphase ausfallen. Hier kann übrigens auch Alkohol eine Rolle spielen: Dessen Abbau nimmt nämlich einen Teil des im Körper befindlichen Zinks in Anspruch. Außerdem verlangsamt Alkohol den Stoffwechsel, was ebenfalls eine Reduzierung des Haarwachstums zur Folge haben kann.

Auch anhaltender Stress kann sich negativ auf das Haarwachstum auswirken. Zudem kann Haarausfall mit Stress einhergehen, was den Eindruck, dass das Haar nicht wächst, noch verstärkt.

Schließlich können Krankheiten ein verlangsamtes Haarwachstum auslösen. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion werden zum Beispiel bestimmte Hormone nicht ausgeschüttet, die für einen gesunden Stoffwechsel verantwortlich sind. Das kann zur Folge haben, dass deine Haare nicht genügend Nährstoffe erhalten, die für das Wachstum nötig sind. Dein Arzt wird dich hierzu beraten.

So gibst du deinem Haarwachstum einen Boost

Massagen: Durch Massagen mit den Händen oder einer Bürste kannst du die Durchblutung der Kopfhaut anregen. Das fördert auch das Haarwachstum.

Koffein-Shampoos: Auch Koffein kann das Haarwachstum anregen. In Apotheken und Drogerien sind Koffein-Shampoos in verschiedenen Preisklassen erhältlich.

Biotin: Biotin sorgt dafür, dass die Haarwurzeln kräftig bleiben und fördert so auf längere Zeit gesehen das Haarwachstum. Biotin kann als Nahrungsergänzungsmittel in Drogerien und Apotheken erworben werden, in natürlicher Form steckt es beispielsweise in Kürbiskernen, Spinat, Avocados und Erdbeeren.

Schonende Stylingprodukte verwenden: Zu viel Styling kann das Haar schädigen und austrocknen. Das führt dazu, dass lange Haare abbrechen und das Haarwachstum gehemmt wird. Verwende daher am besten Produkte, die dem Haar Feuchtigkeit spenden und verzichte auf Glätteisen und Lockenstab.

Die richtige Pflege: Neben zahlreichen Pflegeprodukten, die du etwa in der Drogerie erhältst, empfehlen sich auch Oliven- und Arganöl für die Pflege trockener und strapazierter Haare. Laut der Enzyklopädie für Naturheilmittel, naturinstitut.info, fördere Arganöl zudem das natürliche Haarwachstum.

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18.04.2016 16:30
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