Natürlich geschützt
Was ist physikalischer Sonnenschutz?
Wie funktioniert eigentlich Sonnencreme? Die wenigsten Menschen wissen, dass es zwei verschiedene Arten gibt, die Haut vor der Sonne zu schützen: Chemisch oder physiskalisch.
Die meisten Sonnenschutzprodukte im Handel nutzen chemische Filter, die das UV-Licht bündeln und als Wärmestrahlen in die Haut leiten. Dadurch können Hautreizungen und allergische Reaktionen entstehen.
Die Alternative: Sonnencremes auf physikalischer Basis arbeiten mit Mikropigmenten (z. B. Titandioxid), die sich beim Auftragen als hauchdünne Schicht auf die Haut legen und die UV-Strahlen wie ein Spiegel reflektieren. Anders als bei den chemischen Mitteln, werden die Inhaltsstoffe hier nicht von der Haut aufgenommen und sind somit verträglicher.
Wichtig: Der physikalische Sonnenschutz (auch mineralischer Sonnenschutz genannt) muss ausreichend dosiert und nach dem Sport oder Baden erneut aufgetragen werden.
In der Naturkosmetik gibt es den physikalischen Sonnenschutz durch Mikropigmente schon länger. Die erste Generation der Naturcremes hinterließ jedoch einen unschönen weißlichen Film auf der Haut. Bei neueren Produkten bis Lichtschutzfaktor 30 ist diese unerwünschte Nebenwirkung passé, bei einem Lichtschutzfaktor über 30 lässt sie sich durch die höhere Konzentration an Pigmenten leider nicht ganz vermeiden.
Den natürlichen Sonnenschutz gibt es unter anderem von:
Dr. Hauschka, www.dr.hauschka.de
Lavera, www.lavera.de
Weleda, www.weleda.de
Eau Thermale Avéne, Mineralischer Sonnenschutz LSF 50 - www.avene.de
Ladival Sonnenschutz Creme für Kinder LSF 30 - www.ladival.de
ilrido Sonnen Milch für Kinder LSF 20 – in der Apotheke
Karolin Kühl
Tags:
Sonnenschutz, SommerKommentare

Natürlich geschützt: Mit physikalischem Sonnenschutz. - Foto: istockphoto

















