Wer hat’s erfunden: Mascara – Die schöne Mabel

Dienstag, 19.08.2008

Was Brüder nicht alles für ihre Schwestern tun: Damit das mit dem Schwarm klappt, hat T.L. Williams für seine Schwester die Mascara erfunden.

Zu Zeiten Kleopatras trug man eine dicke Schicht Kohlenstaub auf die Augen auf,  um sich vor dem "bösen" Blick zu schützen. Im alten Griechenland schwärzte man sich die Wimpern aus ästhetischen Gründen mit Kork.

Was wir heute als Mascara (italienischer Wortstamm maschera= Maske) bezeichnen, hat 1913 der Chemiker T.L. Williams für seine Schwester Mabel erfunden. Mabel war unglücklich verliebt und ihr Bruder wollte, dass sie ihrem Schwarm endlich auffiel. Er rührte Kohlenstaub und Vaseline zusammen, gründete die Firma Maybelline (Achtung Wortspiel: Mabel und Vaseline) und Mabel eroberte ihren Chef. Sein Produkt war ein Riesenerfolg und expandierte zu einer erfolgreichen Kosmetikfirma.

Bis 1957 musste man die Tusche mit einem angefeuchteten Bürstchen von einem Block abtragen. Erst dann erfand Helena Rubinstein die zähflüssige Mascara in der Tube mit integrierter Bürste.

Mittlerweile gibt es Mascara in allen möglichen Varianten, mit super-Volumen, extremem Schwung, verschiedenen Bürstchen, wasserfest, schwarz, braun oder blau - egal, im Beautytäschchen gehört sie auf alle Fälle zur absoluten Grundausstattung. Und das alles haben wir Mabel und ihrer Schwärmerei zu verdanken...

Kathrin Büchs

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Wer hat’s erfunden: Mascara
Die schöne Mabel
Was Brüder nicht alles für ihre Schwestern tun: Damit das mit dem Schwarm klappt, hat T.L. Williams für seine Schwester die Mascara erfunden.
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