Wellness & Massage: Aromatherapie – Öle für mehr Wohlbefinden

Freitag, 14.09.2012

Heilende Kräuter, Blüten, Hölzer und Gewürze stärken den Körper, gleichen ihn aus und sorgen für Wohlbefinden. Mit der Aromatherapie zu ganzheitlicher Gesundheit finden!

Schon die antiken Menschen wussten die Aromatherapie zu schätzen. Entstanden ist die Verwendung von aromatischen Pflanzen durch Versuch und Irrtum und durch Beobachtung der Tierwelt: Welche Pflanzen helfen bei welchen Verletzungen, Problemen und Krankheiten? Das erlernte Heilwissen wurde von einem Heiler zum nächsten weitergegeben und wir können heute auf eine relativ umfassende – wenn auch noch weit ausbaufähige – Pflanzenheilkunde zurückgreifen. 1928 wurde der Begriff der Aromatherapie erstmals von dem französischen Chemiker René Gattefossé in einem wissenschaftlichen Aufsatz behandelt. Er hatte durch eine Verbrennung am eigenen Arm bei einem Unfall in seinem Labor die heilende Wirkung von reinem Lavendelöl erfahren. Die Aromatherapie entwickelte sich im Laufe der Jahre vom rein körperlichen Gebrauch, über den Einsatz in der Psychiatrie bis hin zu der Verwendung im Schönheits- und Regenerationsbereich fort. In den 1960er-Jahren entstand dann die Verbindung zwischen den Aromaölen und schwedischen Massagetechniken. Die Aromatherapie gilt heute als ganzheitliche, ergänzende Disziplin und Heilkunst.

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Bei der Aromatherapie wird der gesamte Mensch behandelt, d.h. Körper, Geist und Seele. Fühlt sich der Patient unwohl oder krank, ist das ein Anzeichen für ein Ungleichgewicht im Energiesystem. Durch die Behandlung mit Aromaölen werden die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang gebracht. Die richtige Auswahl der Öle und ihre Kombination ist die Kunst einer guten Behandlung. Nicht die Symptome werden unterdrückt, sondern das Problem und die Ursache der Krankheit in einem ganzheitlichen Ansatz werden behandelt. Dies erfolgt durch die Essenz der Öle und durch die heilende Wirkung der Berührung in Form einer Massage. Dabei werden die Öle nur äußerlich angewendet.

Das Aromaöl

Zur Herstellung von Aromaölen benötigt man essenzielle Öle. Diese essenziellen Öle werden dabei aus vielen verschiedenen aromatischen Pflanzen und Pflanzenteilen gewonnen. Hierzu werden unterschiedliche Verfahren wie die Destillation oder Enfleurage angewendet. Alle diese essenziellen Öle haben gemeinsam, dass sie selbst nicht fettig sind und sich nur in fettigen Ölen oder Alkohol lösen. Sie sind sehr hoch konzentrierte und kräftige Essenzen, so dass sie für eine Anwendung unbedingt verdünnt werden müssen. Das Aromaöl enthält meist nur zwei bis drei Prozent der ursprünglichen essenziellen Öle.

Die Therapie

Die Behandlung ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Zunächst werden in einer ersten Sitzung der Gesundheitszustand und die Krankheiten bzw. Symptome des Unwohlseins aufgenommen und daraufhin die Aromaöle ausgesucht und zusammengestellt. Der zweite Teil ist nun die Ganz- oder Teilkörpermassage. Für den Hausgebrauch kann ein ausgewähltes Aromaöl in einem Bad angewendet werden, aber auch als Dampfinhalation, für kompressen, in Pflegeprodukten oder als Körperduft.

Zur Empfehlung: Umfassende Informationen zur Anwendung, über die Aromaöle selbst und zahlreiche Rezepte, Vorschläge und Einsatzmöglichkeiten gibt es im Buch "Aromatheraphie", erschienen im Verlag Coventgarden bei Dorling Kindersley, um 10 Euro. Der Ratgeber bietet einen wirklichen Überblick über die Thematik der Aromatherapie und gibt eine sehr gute Anleitung für den Selbstgebrauch mit Aromaölen. Mit Extras wie Körperstudien, Massagepraxis, Meditations- und Sportübungen bietet das Buch weit mehr als normalerweise üblich. Eine Bereicherung für den Bücherschrank zu Hause!

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Text: Elisa Gianna Gerlach

Die Aromatherapie ist eine sanfte Heilmethode mit großer Wirkung.

Bei der Aromatherapie wird der gesamte Mensch behandelt: Körper, Geist und Seele werden zurück ins Gleichgewicht gebracht, die Selbstheilungsprozesse des Körpers stimuliert und die Ursachen von Krankheiten behandelt.

 

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14.09.2012 13:34
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