Unreine Haut - Ursachen und Abhilfe

Donnerstag, 01.01.2015 Felicia Huber

Häufig kommt Akne mit der Pubertät und verschwindet mit ihr auch wieder. Doch in manchen Fällen bleibt die unreine Haut auch im Erwachsenenalter erhalten. Wir haben für Sie Ursachen, Tipps und Tricks gesammelt, um der unreinen Haut zu Leibe zu rücken.

Pickel, Mitesser, Schwellungen – ein Albtraum für jede Frau! Vor allem wenn die Haut dauerhaft Probleme macht. Unreine Hautkommt meist bei fettiger oder Mischhaut vor. Denn vor allem der erhöhte Ausstoß von Talg lässt Pickel und Mitesser sprießen. Hinzu kommen Schmutz und abgestorbene Hautschüppchen, die die Haut verstopfen und somit eine Entzündung begünstigen können. Aber was sind eigentlich die Ursachen für eine erhöhte Talg-Produktion und was kann unternommen werden, um eine reinere Haut zu bekommen?

Ursachen für unreine Haut

Und wieder einmal sind die Männer schuld… nun ja, nicht direkt die Männer, aber das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Das kann nämlich für eine vermehrte Talgbildung sorgen und somit Mitesser und Akne hervorrufen. Auch der weibliche Körper kann Testosteron bilden, etwa in den Nebennieren und den Eierstöcken wird das männliche Hormon produziert.

Auch psychische Probleme können eine unreine Haut begünstigen. Vor allem Stress kann für ein unschönes Hautbild verantwortlich gemacht werden. Auch hier sind vor allem die Hormone – in diesem Fall Stresshormone – Auslöser für Pickel und Mitesser.

Oft sind zudem Verhornungsstörungen ein Grund für ein unebenes Hautbild. Hier wird der Talgabfluss durch die partielle Verdickung der Haut behindert, wodurch sich zunächst vor allem Mitesser bilden. Entzünden sich diese Mitesser, etwa durch Bakterien oder Schmutzpartikel auf der Haut, entwickeln sich Pickel.

Unreine Haut: Reinigung ist das A und O

unreine Haut

Um unreine Haut loszuwerden, ist eine gute Pflege der Haut sehr wichtig. Dennoch sollte eine zweimalige Reinigung am Tag ausreichen, da sonst die Gefahr besteht, den natürlichen Schutzmantel der Haut zu schädigen und weitere Hautprobleme hervorzurufen.

Für eine unreine Haut empfehlen sich spezielle Pflegeprodukte, in denen zum Beispiel Salicylsäure enthalten ist. Sie löst Hautschuppen und ermöglichte es dem Talg abzufließen. Wichtig ist auch, dass keine fettigen oder öligen Produkte verwendet werden. Am besten eignen sich PH-neutrale Waschlotionen und antibakterielle, beruhigende Cremes. Vorsicht: Auf dem Produkt sollte auf jeden Fall ausgewiesen sein, dass es antikomedogen ist. Komedogene Produkte (Komedo bedeutet so viel wie Mitesser) können nämlich Mitesser begünstigen. Ein- bis zweimal pro Woche kann zusätzlich ein Peeling vorgenommen werden, um überschüssige Haut- und Hornschuppen zu entfernen.

Und wenn alles nichts hilft

Sollten Sie trotz Reinigung und Pflege keine Besserung Ihrer Haut feststellen, ist der Gang zum Hautarzt zu empfehlen. Dieser wird sich Ihre Haut einmal genauer ansehen und kann gegebenenfalls medikamentös gegen Unreinheiten vorgehen.

Bei Frauen wird oft eine hormonelle Behandlung mithilfe der Anti-Baby-Pille vorgenommen. Die in der Pille enthaltenen weiblichen Hormone lassen das Testosteron im Körper und damit einen oft entscheidenden Faktor für unreine Haut sinken.

Sollte eine hormonelle Behandlung nicht helfen, ist außerdem die Behandlung mit Antibiotika möglich. Hier ist eine äußerliche (in Form von Cremes und Salben) und innerliche Anwendung (Tabletten) möglich, die dafür sorgt, dass sich die Pickel nicht entzünden. Einige Antibiotika haben den zusätzlichen Effekt, dass sich die Talgproduktion reduziert. Die Behandlung durch Tabletten erfolgt oft in einem Zeitraum von etwa vier bis sechs Wochen und ist laut dem Portal medizin.de bei gesunden Menschen und richtiger Anwendung unbedenklich.

Maßnahmen bei extrem unreiner Haut

Eine sehr radikale Methode, die daher nur bei starker Akne und sehr selten bei Frauen angewandt wird, ist eine Isotretinoin-Therapie. Bei dieser Behandlung via Tabletten wird die Talgbildung der Haut langfristig extrem verringert. Eine solche Therapie kann mitunter starke Nebenwirkungen zeigen, wie zum Beispiel verminderte Sehfähigkeit, Rückenschmerzen und extrem trockene Haut. Bei Frauen im gebärfähigen Alter wird diese Art der Behandlung daher nur in Ausnahmen und unter strenger Beobachtung angewandt, da im Falle einer Schwangerschaft das Kind, laut einer Broschüre des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, mit hoher Wahrscheinlichkeit mit schweren Geburtsfehlern zur Welt käme.

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01.01.2015 11:53
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