Getestet: JetPeel – Mit Hochdruck zu schöner Haut

Donnerstag, 17.11.2016

Micro-Needeling, Dermabrasion, Fraxel-Laser, Botox, Frotox, … Bei der Vielzahl an kosmetischen und medizinischen Anti-Aging Behandlungen kann man leicht den Überblick verlieren. Vor allem, woher soll man wissen, welche Behandlung richtig für den persönlichen Hauttyp ist? 

Wir von fem. bringen Licht ins Anti-Aging-Dunkel indem wir diverse Anti-Aging Behandlungen selber testen und euch unsere Erfahrungen mitteilen. Los geht es mit dem sogenannten "JetPeel". Redakteurin Andrea hat die Methode im B-New Studio in München getestet.

Leaving on a JetPeel? – Was bei der Behandlung genau passiert

Die JetPeel-Methode ist eine Technologie aus der Luft- und Raumfahrt. Das JetPeel-Gerät, das am vorderen Ende wie ein großer Stift aussieht, funktioniert mit mikroskopisch kleinen Düsen, die mit 200 Metern pro Sekunde wahlweise ein Gas-Wassergemisch oder hochkonzentrierte Wirkstoffe auf die Haut "schießen". Klingt gefährlich? Ist es aber nicht. Die Behandlung ist minimal-invasiv, aber absolut schmerzfrei.

Mit dem JetPeel-Stift werden die Wirkstoffe in die Haut eingeschleust

Mit dem JetPeel-Stift werden die Wirkstoffe in die Haut eingeschleust.

Die Behandlung im B-New Studio von Alexandra Müller beginnt mit einer ausführlichen Beratung und einer medizinischen und digitalen Hautanalyse. Dafür muss ich mein Gesicht zunächst rundum in einer kleinen kastenähnlichen Vorrichtung digital scannen lassen. Das anschließende Bild zeigt genau, wie und wo genaue meine Haut bereits Schaden genommen hat. Wie viele UV-Schäden sind zu sehen? Wo sind die ersten Fältchen oder wo sind die entzündeten Hautareale? "Die Analyse ist besonders wichtig", erklärt mir Alexandra Müller, da je nach Zustand der Haut die Wirkstoffe für die anschließende JetPeel-Behandlung festgelegt werden.

Nachdem ich also weiß, dass ich im Vergleich mit meiner Altersgruppe noch wenige Falten, dafür Couperose an Nase und Wangen sowie mittelschwere UV-Schäden auf der Gesichtshaut habe, kann die Behandlung beginnen.

So glatte Haut wie noch nie

Die Behandlung beginnt mit einer gründlichen Reinigung. Durch die drei kleinen Düsen in dem stiftartigen Behandlungsinstrument wird eine Kochsalzlösung mit 720 km/h (!!) mittels Sauerstoff auf die Haut aufgebracht. Im ersten Moment fühlt sich das auf der Haut etwas arg feucht und  kalt an, aber an das Gefühl gewöhnt man sich schnell. Weh tut es in keinster Weise, es fühlt sich eher wie eine Gesichtsmassage an, wenn der feine Wasserstrahl über die Haut gleitet. Nach der Reinigung streiche ich instinktiv mit meinen Fingern über die Haut und fühle die glatteste Gesichtshaut, die ich jemals (vielleicht als Baby) hatte. So zart und geschmeidig war meine Haut wirklich noch nie. Ein Gefühl, dass man gerne ewig so beibehalten möchte!

Jetzt wird ge-jetpeelt!

Im nächsten Schritt wird durch den JetPeel-Stift sanfte Fruchtsäure als peelende Substanz auf die Haut aufgetragen. Die Säure weicht die oberste Hornschicht auf, so dass im nächsten Behandlungsschritt die Wirkstoffe optimal von der Haut aufgenommen werden können. Die Fruchtsäure wird am Schluss des Behandlungsschrittes wieder mit Kochsalzlösung neutralisiert und es geht an den letzten Behandlungsschritt.

Mit dem JetPeel auf die Haut abgestimmte Wirkstoffe einschleusen

Nun beginnt die eigentliche Behandlung mit den Anti-Aging Wirkstoffen. Aufgrund der vorangegangenen Hautanalyse wurde entschieden bei mir eine Behandlung mit Hyaluron, Panthenol, Vitamin A und E sowie Nicain, einem Couperose-Wirkstoff durchzuführen. Die Wirkstoffe werden wieder mit dem Hochdruck-Verfahren unter die Haut eingeschleust. Optimal ist eine Versorgung mit einer Kombination aus vier Wirkstoffen. Mehr kann die Haut auch bei einer Behandlung nicht aufnehmen.

Nach knapp einer Stunde ist die Behandlung zu Ende. Meine Haut fühlt nun sich leicht klebrig an, mir wird auch geraten zunächst so wenig wie möglich mit den Fingern das Gesicht zu berühren, da die Haut auch Stunden nach der Behandlung immer noch wahnsinnig aufnahmefähig ist – auch für Bakterien. Frau Müller rät mir zudem davon ab, heute noch eine weitere Reinigung oder Pflege zu verwenden. Auch kein Make-up. Von daher ist es ratsam, die Behandlung eher nicht vor der Arbeit oder Terminen durchzuführen.

Der erste Blick in den Spiegel zeigt allerdings keinerlei Rötungen oder Reizungen. Die Haut fühlt sich super versorgt und prall an.

Wie bei allen kosmetischen Behandlungen muss man auch die JetPeel-Behandlung, um merkliche und dauerhafte Hautverbesserungen festzustellen, regelmäßig und über einen längeren Zeitraum durchführen.

Das Hautgefühl nach einer Behandlung ist allerdings schon sensationell. Auch am nächsten Tag hält das Gefühl sogar noch an. Über Nacht scheint meinte Haut noch mal einen Boost bekommen zu haben. Sie sieht frisch und erholt aus.

Fazit: Für den Anti-Aging-Frischekick zwischendurch ist die JetPeel-Methode die ideale Behandlung! Ich werde sie auf jeden Fall noch mal machen lassen, gerade jetzt im Winter, wo sich die Haut zeitweise besonders fahl und trocken anfühlt. Um schwerwiegendere Hautprobleme, wie auffällige Couperose, Akne oder Falten zu mildern muss man die Behandlung allerdings regelmäßig und über einen längeren Zeitraum durchführen.

Weitere Infos: bnew-muenchen.de

Anti-Aging-Behandlungen im Test: JetPeel – Mit Hochdruck zu schöner Haut

Wir haben's getestet: Die JetPeel Anti-Aging-Behandlung – Mit Hochdruck zu schöner Haut

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17.11.2016 11:41
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