Schwarze Teufel: Hausmittel gegen Mitesser

Freitag, 06.11.2015

Schwarze Pünktchen auf Stirn, Nase und Kinn: Mitesser können wahrlich lästig sein. Und wer sie einmal hat, den plagen sie oft ein Leben lang. Doch gibt es auch Möglichkeiten, den schwarzen Stippen auf den Leib zu rücken. Wie? Hier erfahren Sie es.

Jede Frau wünscht sich ein ebenes Hautbild, doch nur die wenigsten haben wirklich einen makellosen Teint. Oft sind es Kleinigkeiten, die unsere Haut unschön erscheinen lassen. Ganz oben auf der Liste dieser "Kleinigkeiten" stehen Mitesser. Wir erklären, woher sie kommen und wie man sie loswird.

Mitesser: eine langwierige Geschichte

Am häufigsten sind Mitesser auf der sogenannten T-Zone zu finden. Diese besteht aus Stirn, Nase und Kinn. Grund dafür ist die Tatsache, dass an diesen Stellen im Gesicht am meisten Talg produziert wird. Doch gibt es auch Fälle, in denen Mitesser sich auf dem ganzen Gesicht bilden. Oft tauchen sie in der Pubertät auf – da hier durch die Hormonumstellung besonders viel Talg produziert wird - und können über mehrere Jahre bestehen bleiben. In vielen Fällen bleiben sie auch bis in das Erwachsenenalter.

Mitesser, auch Komedonen genannt, entstehen durch die Verstopfung von Poren durch Schmutz und verhornte Hautschüppchen. Aus den verstopften Poren kann dann der Talg nicht mehr abfließen, was dazu führt, dass sich die Poren weiten und der Talg sichtbar wird. Schwarz werden die ungeliebten Pickelchen erst durch die Oxidation des im Talg eingelagerten Melanins, das mit der Luft reagiert.

Bekämpfung der Mitesser durch Pflege

Das A und O bei der Bekämpfung von Mitessern ist die richtige Pflege. Hier ist darauf zu achten, dass Sie keine fettigen oder Talg fördernden Pflegeprodukte verwenden. Auf Kosmetika, die speziell zur Bekämpfung unreiner Haut geeignet sind, sind oft Hinweise gedruckt, die das entsprechende Produkt als "nicht komedogen" ausweisen. Das heißt, es sind keine Mitesser fördernden Inhaltsstoffe enthalten. Häufige Inhaltsstoffe sind stattdessen Salicylsäure und Zink. Während Salicylsäure dafür sorgt, dass sich abgestorbene Hautschüppchen lösen, hilft Zink, die Talgproduktion zu mindern und die Haut zu desinfizieren.

Reinigen Sie Ihr Gesicht zwei Mal am Tag mit einem solchen, geeigneten Waschgel. Im Anschluss daran sollten Sie eine leichte Pflege auftragen, die die Poren nicht wieder verstopft. Hier bieten sich vor allem Gele an, in denen keine Öle enthalten sind. Alle zwei bis drei Tage kann auch ein Peeling vorgenommen werden, das hilft, alte Hautschuppen zu entfernen und somit die Poren zu öffnen.

Für viele ist die Versuchung groß, die kleinen Talg-Pfropfen einfach auszudrücken. In vielen Fällen gelingt das auch, doch sollten Sie trotzdem davon absehen, Mitesser selbst auszudrücken. Denn beim Ausdrücken kann es passieren, dass sie den Talg ins umliegende Gewebe drücken und damit eine Entzündung riskieren, die zu einer dauerhaften Vernarbung der Haut führen kann. Daher, zum Ausdrücken der Pickelchen, immer zum Hautarzt oder Kosmetiker gehen.

Hausmittel gegen unreine Haut

Mitesser

Ein häufig erwähntes Hausmittel gegen Mitesser ist Natron. Es soll einen ähnlichen Effekt auf Mitesser haben, wie viele teure Pflegeprodukte und dabei helfen, Schmutz, abgestorbene Hautzellen sowie Talg zu entfernen. Erhältlich ist Natron in Apotheken, im Internet und in den Backabteilungen von Supermärkten. Angewandt wird Natron für gewöhnlich als Peeling oder eine Art Maske. Hierzu werden etwa zwei Teelöffel Natron in ein Behältnis gegeben und mit etwas Wasser glatt gerührt. Die Paste wird dann auf die gewünschten Stellen aufgetragen und nach etwa einer viertel Stunde mit Wasser abgewaschen.

Eine andere Methode gegen Mitesser vorzugehen, ohne viel Geld ausgeben zu müssen, ist Salz-Gesichtswasser. Dieses wirkt auf zwei Arten gegen Mitesser. Zum einen löst Salzwasser abgestorbene Hautzellen ab und verhindert somit das Verstopfen der Poren und zum anderen wirkt es leicht desinfizierend. Für das Gesichtswasser mischen Sie etwa zwei Esslöffel Salz - es kann normales Speisesalz aber auch Meersalz sein - mit etwa 0,2 Liter warmen Wasser. Rühren Sie, bis sich das Salz aufgelöst hat. Tunken Sie nun ein Wattepad in die Lösung und tupfen die von Mitesser betroffenen Stellen ab. Schon nach wenigen Tagen der Anwendung können Verbesserungen des Hautbildes eintreten.

Zudem kommt auch Teebaumöl als Mittel gegen Mitesser zum Einsatz. Für die Behandlung von Mitessern tupfen Sie mit einem Wattebausch einfach etwas Teebaumöl auf die betroffenen Stellen. Doch Vorsicht: Teebaumöl desinfiziert zwar, doch trocknet es – ebenso wie Zahnpasta - die Haut auch aus. Sollten Sie also von vornherein schon mit trockener Haut zu kämpfen haben, sollte auf eine Behandlung mit Teebaumöl verzichtet werden.

Ein weiteres Hausmittel gegen Mitesser ist ein Peeling aus Zucker und Zitronensaft. Hierzu einfach vier Tropfen Zitronensaft mit einem Esslöffel Zucker mischen und auf die betroffene Stelle reiben. Der Zitronensaft wirkt desinfizierend, durch das Peeling wird die Haut gründlich gereinigt.

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3 Hausmittel gegen Mitesser

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