Haarpflege im Winter – Kälteschock

Mittwoch, 21.11.2012

Elektrostatische Aufladung, feuchte Winterluft, trockene Heizungswärme und dicke Mützen - unsere Expertin gibt Tipps, was Sie gegen fliegende Haare & Co. tun können.

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Wenn es kalt ist, brauchen unsere Haare besonders viel Aufmerksamkeit. Auf was wir achten müssen verrät Julia Bihler, die als Creative Director für die Pony Club Friseure in München (www.derponyclub.de) arbeitet.
Bei Niesel- oder Schneeregen braucht das Haar einen "Regenschirm", um vor Feuchtigkeit geschützt zu sein - Haarspray ist dafür prima geeignet. Wichtig ist dabei die Auswahl des richtigen Produkts, im Winter empfiehlt es sich ein trocken-sprühendes Spray zu verwenden. Ein Pump-Spray ist zu feucht - geföhnte und locker fallende Frisuren verlieren damit an Halt und Form, noch bevor sie mit einer Schneeflocke in Berührung kommen.
Haarspray-Regenschirm
Woran Sie ein trocken-sprühendes Spray erkennen? Am besten testen Sie das Produkt auf dem Handrücken. Bildet es eine matte und weiche Oberfläche? Dann ist es genau richtig. Feucht-sprühende Haarsprays würden eine nasse, klebende Schicht bilden und sind eher dafür geeignet, Frisuren zu formen. Optimaler Schutz ist dann geboten, wenn sich ein gleichmäßiger Film über das Haar legt. Achten Sie beim Sprühen daher auf einen Abstand von mindestens 20 Zentimetern.
Kapuze statt Mütze
Manchmal ist Haarspray nicht Schutz genug, zum Beispiel bei Schneeregen oder wenn es zu kalt ist. Dann muss eine Kopfbedeckung her, wenn man das Haus verlassen möchte. Hat man allerdings viel Zeit und Mühe ins Haar-Styling investiert, soll die Frisur nicht gleich von einer Mütze platt gedrückt werden. In diesem Fall empfiehlt sich eine Kapuze - sie bedeckt das Haar, schützt vor Feuchtigkeit und bietet dennoch genügend Bewegungsfreiheit.
Volumen-Massage
Wer nicht auf seine kuschelige Mütze verzichten möchte: Mit einem kleinen Trick lassen sich platt gedrückte Haare blitzschnell wieder beleben. Kreisende, massierende Bewegungen der Kopfhaut bringen das verlorene Volumen zurück. Dabei werden die Haare zwar zunächst durcheinander gebracht, aber die angedrückten Ansätze lösen sich vom Kopf. Mit frischem Schwung lenken Sie Ihre Strähnen anschließend wieder in geregelte Bahnen zurück und eine Kopfmassage ist auch gleich mit dabei.
Statisch aufgeladene Haare
Kaum im Büro angekommen, ist die Frisur nicht nur platt gedrückt, sondern dank trockener Heizungsluft sind die Haare elektrostatisch aufgeladen. Rollkragenpullover oder Schals tun ihr Übriges, um feine Haare knistern und  fliegen zu lassen. Deshalb sollte das Kosmetiktäschchen im Winter um ein Produkt reicher sein. Am besten eignet sich ein Spitzen-Fluid oder Glanz-Serum (z.B. "Brilliant Spray-On Shine" von Aveda, ca. 27 Euro): Verreiben Sie ein paar Tropfen gleichmäßig in den Händen. Wichtig: Die Pflege nur in den Spitzen verteilen, der Ansatz wirkt sonst schnell fettig. Falls das ein oder andere Haar noch quer steht, wiederholen Sie die Prozedur mit kleinen Mengen. So vermeiden Sie, dass Ihr Haar unnötig beschwert wird. Getreu dem Beauty-Motto: "Lieber zwei Mal zu wenig, als einmal zu viel".

Elektrostatische Aufladung, feuchte Winterluft, trockene Heizungswärme und dicke Mützen - unsere Expertin gibt Tipps, was Sie gegen fliegende Haare & Co. tun können.

Was Sie gegen fliegende Haare & Co. tun können, verrät unsere Expertin Julia Bihler von Pony Club Friseure München.

 

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21.11.2012 09:10
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