Intimrasur - Blanke Schönheit

Freitag, 13.05.2016

Wildwuchs? Nein, danke! Die Intimrasur wird für immer mehr Frauen selbstverständlich. Tipps und Tricks, damit bei der Rasur in der Bikinizone alles "glatt" geht, gibt es hier!

Wild wachsende Schamhaare im Intimbereich sind heute für viele Frauen ein absolutes No-Go. Um die lästigen Härchen loszuwerden beziehungsweise in Form zu bringen, greifen einige zu Epilierer und Wachs. Für die meisten Frauen allerdings ist die Intimrasur das Mittel der Wahl, um ihre Schamhaare zu bändigen - nicht zuletzt, weil die Rasur die kostengünstigste und schnellste Methode ist. Welche Gründe sprechen für eine Intimrasur und welche Intimfrisuren lassen sich mit dem Rasierer in der Bikinizone gestalten?

Warum Intimrasur?

Die Gründe für eine Intimrasur sind vielfältig: Zum Beispiel sprechen hygienische Befindlichkeiten, die Vorliebe des Partners oder der eigene Sinn für Ästhetik für eine Intimrasur. Viele Frauen empfinden die Schambehaarung während ihrer Periode als unangenehm und unhygienisch, bei Sportlerinnen kann sie Reibung verursachen und das vermehrte Schwitzen kann zu Hautreizungen führen. Andere Frauen empfinden es einfach als unästhetisch, wenn Haare aus dem Höschen blitzen und fürchten, dass sich ihr Partner beim Oralsex vom dichten Haarwuchs gestört fühlen könnte. Zudem nehmen viele Frauen Berührungen an rasierten Stellen intensiver wahr.

Vor- und Nachteile der intimen Haarentfernung

Die Intimrasur löst nicht nur diese Probleme, sie bietet im Vergleich zu anderen Haarentfernungsmethoden im Intimbereich einige Vorteile:

Sie ist schnell durchgeführt, kostengünstig und prinzipiell überall möglich, wo ein stilles Örtchen zu finden ist – sofern man einen Rasierer zur Hand hat.

Nachteil: Hast du einmal mit der Intimrasur begonnen, muss die Prozedur gerade im Sommer zwei bis dreimal in der Woche wiederholt werden, da die Schambehaarung schnell wieder nachwächst. Am Tag der Intimrasur kann es außerdem zu Reizungen und Hautirritationen kommen. Außerdem kannst du dich mit dem Rasierer im oft schwer einsehbaren Intimbereich schneiden, was im schlimmsten Fall zu Entzündungen führen kann.

Anleitung zur Schamhaar-Entfernung

Die Intimrasur lässt sich – je nach Hautverträglichkeit – mit Rasierschaum, Rasier- oder Duschgel und einem gebräuchlichen (Einweg-)Rasierer durchführen. Teste am besten zu Hause, welches Pflegeprodukt für dich geeignet ist. Es empfiehlt sich, die Rasur unter der Dusche oder in der Badewanne vorzunehmen: Das warme Wasser öffnet die Poren und weicht die Haare auf, wodurch selbst ein sensibler Intimbereich anschließend weniger zu Irritationen neigt. Außerdem lassen sich so die rasierten Härchen gleich abspülen.

Um kleine Pickel zu vermeiden, rasierst du den Intimbereich nach Auftragen des Pflegprodukts in Wuchsrichtung und bei gestraffter Haut. Vorsicht ist in der Nähe der Schamlippen geboten, da hier ein erhöhtes Risiko für kleine Schnittwunden besteht. Wunder dich nicht, wenn es bei der ersten Intimrasur zu Hautreizungen oder leichten Verletzungen kommt, die Haut muss sich zunächst an den Vorgang gewöhnen. Bei regelmäßiger Anwendung sollten die Rasierklingen circa alle sechs Wochen ausgetauscht werden, da sie sonst nicht mehr scharf genug schneiden und sich das Verletzungsrisiko erhöht.

Pflege und Behandlung nach der Intimrasur

Die Reaktionen der Haut auf die Intimrasur sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Im Falle von Irritationen empfiehlt es sich, zu Hautölen oder Babypuder zu greifen. Diese Pflegeprodukte verleihen der Haut Geschmeidigkeit und wirken irritationshemmend. Zudem gibt es spezielle Cremes und Pflegebalsame für rasierte Haut – sie sollten keinen Alkohol enthalten, da dieser die Haut reizt. Bei starken Hautirritationen hilft es auch, eine Wund- und Heilsalbe zu verwenden.

fem-Tipp: Führe die Intimrasur am besten vor dem Schlafengehen durch. Du kannst dann auf eng anliegende Unterwäsche verzichten, sodass sich deine Haut besser erholen kann.

Intimfrisur: Rasieren nach Maß

Wer bei der Intimrasur nicht alle Schamhaare entfernen will, kann sich eine ganz individuelle Intimfrisur gestalten. Bei der Wahl der Form

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gilt: Du bist die Trägerin, du müusst dich wohlfühlen - denn Unsicherheit und Schamgefühl bremsen nicht zuletzt das Liebesleben.

Eine mögliche Intimfrisur sind beispielsweise die "Bikini Lines": Hier werden lediglich die Ränder rasiert, damit beim Tragen des Bikinihöschens nichts hervorschaut.

Beim "Landing Strip" dagegen lässt Frau nur noch einen schmalen Streifen auf dem Venushügel stehen. Weil sich diese intime Frisur besonders gut für Oralsex eignet, wird sie auch von vielen Männern bevorzugt.

Neben diesen Varianten gibt es auch verschiedene Form-Schablonen als Rasur-Vorlagen. Die so entstandenen Intimfrisuren wirken besonders auffällig, wenn sie noch getönt und gefärbt werden - natürlich ist das Färben Geschmackssache. Tipps und Tricks rund um Intimrasur-Schablonen findest du hier: Intim-Schablonen

Die komplette Intimrasur, bei der kein einziges Haar stehen bleibt, nennt sich übrigens "Hollywood Cut". Beim anderen Geschlecht stößt diese Variante auf geteilte Meinungen: Den Einen ist die haarlose Intimzone zu kindlich, bei Anderen landet sie auf dem zweiten Platz – gleich hinter dem "Landing Strip".

Text: Thyra Deecke

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