Frisurentrends: Die Dauerwelle ist zurück

Mittwoch, 25.12.2013

Die Dauerwelle - der Haarlook der 80er. Ob Frau oder Mann, die Frisur war absoluter Trend. Und auch wenn man es kaum glauben mag, erlebt die Dauerwelle 30 Jahre später ihr Revival.

Kyle Minogue, Jennifer Grey und Rudi Völler haben eins gemeinsam: Sie alle trugen Dauerwelle. Und Und siehe da: Immer mehr Stars trauen sich plötzlich wieder an die längst vergessene Lockenpracht. 

Die Dauerwelle von heute

Jetzt bitte nicht in Panik geraten: Die „Pudelfrisur“ wie man sie aus den 80ern kennt, ist endgültig Geschichte. Die neue Dauerwelle besteht aus großen, natürlich aussehenden  Locken. Sie verleiht dem Haar Bewegung und widersetzt sich dem ebenfalls vorherrschenden strengen Trend, bei dem klare Linien im Haar den Ton angeben. 

Wie eine Dauerwelle entsteht

Aber wie entsteht eine Dauerwelle überhaupt? Die Welle basiert auf einem chemischen Vorgang, der es ermöglicht, das Haar dauerhaft lockig zu tragen.

Dabei wird es zunächst angefeuchtet, um die Haarstruktur zu öffnen und die Dauerwellenflüssigkeit besser in das Haar eindringen zu lassen. Daraufhin wird das feuchte Haar auf Lockenwickler gedreht. Die Wahl der Wickler entscheidet dabei über die Größe der Locken. Anschließend trägt man das Wellmittel auf. Nach der Einwirkzeit wird das Haar abgespült, trockengetupft und eine Fixierungsflüssigkeit aufgetragen. Sie fixiert das Haar und macht es dauerhaft lockig. Nach zehn Minuten kann das Haar ausgewaschen werden. Das Ergebnis: eine dauerhafte Welle!

Brüchiges Haar durch Dauerwelle

Wer sich dem neuen Trend anschließen und permanente Locken tragen möchte, sollte beachten, dass der chemische Prozess der Dauerwelle schädlich für das Haar sein kann, da das Haar umstrukturiert und chemisch fixiert wird. Dadurch verliert es die eigene Schutzschicht und kann brüchig werden. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, sollte seine neue Lockenmähne intensiv pflegen: Hier eignen sich Shampoos und Spülungen für trockenes und geschädigtes Haar. Zusätzlich empfiehlt es sich, mindestens einmal wöchentlich eine Intensiv-Kur anzuwenden. 

Dauerwelle für alle?

Grundsätzlich kann sich jeder eine Dauerwelle zulegen. Im Idealfall sollte das Haar eine einheitliche Struktur, wie komplett glattes oder krauses Haar besitzen – das verbessert in der Regel das Ergebnis der Behandlung.  Ist ihr Haar allerdings blondiert, sollten Sie von einer Dauerwelle absehen, da ihr Haar eine andere Struktur als Naturhaar besitzt. 

Alternative: Kurzwelle

Wer sich sehnlichst eine Lockenmähne oder mehr Volumen im Haar wünscht, sich dem Prozedere der Dauerwelle aber nicht unterziehen möchte, kann sich alternativ auch Lockenwickler ins Haar drehen oder einen Lockenstab benutzen. Beide Varianten sind bei seltener Anwendung schonender zum Haar, zaubern aber eine ähnliche Lockenpracht wie eine Dauerwelle – wenn auch nur kurzfristig.

Text: Sandra Surdyka

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In den 80ern wurde die Dauerwelle an kleinen Wicklern zu einer krausen Mähne gelockt. Heute bestimmen große Locken den Look.

Dauerwelle 2.0: Immer mehr Stars geben dem längst vergessenen Trend aus den 80ern eine zweite Chance. Dabei hat sich der Look der Welle aber - zum Glück - gewandelt.

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