Bob-Frisuren: Alle lieben den stylischen Alleskönner

Mittwoch, 19.02.2014

Er ist schön, unkompliziert, abwechslungsreich und schmückt Frauenköpfe weltweit: der Bob! Ob wild gelockt, mit Pony oder als Undercut – wir zeigen Ihnen die unterschiedlichsten Bob-Frisuren.

Frauen lieben ihn für seine Wandelbarkeit und sein gutes Aussehen. Und das, obwohl er doch weit älter ist, als viele annehmen. Bob ist kein Mann, sondern eine Frisur, die in verschiedensten Längen und Styling-Varianten Frauenköpfe weltweit schmückt! Nicht nur prominente Fans wie Alexa Chung und Anna Wintour wissen längst um die Wirkung der edlen Trendfrisur. Die Stars von heute sind mit ihrer Vorliebe Teil einer langen Tradition…

Bob-Frisuren: Styling-Wunder seit der Antike

Bereits Kleopatra und ihre Zeitgenossen – darunter übrigens  auch Männer – trugen den Bob in der schulterlangen Variante mit Pony. 

Knapp 2000 Jahre später erfuhren Bob-Frisuren ihr Revival: Als Zeichen eines emanzipierten Frauenbildes schmückte sich die Damenwelt der 1920er Jahre mit dem sogenannten "Garçon-Schnitt" (Deutsch: Jungen-Schnitt). Berühmtheiten wie Mode-Ikone Coco Chanel gaben dem kurzen Bob mit Pony ihre eigene Note, indem sie ihn in Wellen föhnten. Viele Jahrzehnte sind seitdem vergangen und doch war der Bob niemals abgeschrieben, behielt seinen guten Ruf stets bei.

Bob mit Pony: Der Klassiker

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Ob als Kurzhaarschnitt oder schulterlang, ein Pony adelt auch schlichte Bob-Frisuren, gibt seiner Trägerin eine freche oder edle Note – je nachdem wie, man ihn stylt. Wer sich noch unsicher ist, welche Bob-Länge für seine Gesichtsform geeignet ist, der setzt am besten auf den Long-Bob. Hier werden die Haare auf eine Länge zwischen Kinn und Schultern geschnitten. Ob ovale, runde oder längliche Gesichtsform – der Long-Bob ist ein wahrer Schmeichler, wenn es um Proportionen geht.

Was aber gibt es beim Pony zu beachten? Ein Pony bildet den Rahmen für das Gesicht und kann auch kleine Asymmetrien ausgleichen. Längliche Gesichter beispielsweise lassen sich mit einem geraden, über den Augenbrauen endenden Pony verkürzen. Frauen mit einem rundlicheren Gesicht sollten eher auf einen seitlichen Pony mit Seitenscheitel setzen – dadurch wird das Gesicht optisch verlängert. Frauen mit einem eher spitzen Kinn lassen sich am besten einen geraden Pony schneiden. Wahre Glückspilze sind Frauen, die mit einer ovalen Gesichtsform gesegnet sind, denn ihnen steht so ziemlich jede Pony-Variante.

Trendfrisur Swing-Bob

Schwingen ist für die anstehende Sommer-Saison angesagt! Trendbewusste Frauen tragen zu leichten Sommerkleidchen, flotten Sandalen und sonnengebräunter Haut den Swing-Bob. Bei diesem Hairstyle endet die Haarlänge zwischen Kinn und Schultern. Dank Stufenschnitt erfährt die Frisur eine Extraportion Volumen. Verspielte, aufspringende Spitzen entstehen durch die sogenannte Slice-Technik, bei der die Haare am Haaransatz gekürzt werden. Wem der helle Blondton zu auffällig ist, der setzt auf gedecktere Farben wie Karamell oder den schwer angesagten Ombré-Look.

Locken-Bob: Die verspielte Variante

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Romantisch, verspielt und märchenhaft: Ob Korkenzieher-Locken oder elegante Wellen – gelocktes Haar gehört nicht nur auf den roten Teppichen zu den absoluten Frisuren-Favoriten. Wer dem zeitlosen Look noch eine Schippe Modernität verleihen will, der setzt auf den Locken-Bob. Zugegeben, nicht jeder kommt mit Naturlocken auf die Welt. Und doch lässt sich auch bei glatten Bob-Frisuren mit ein paar Tricks im Nu eine verspielte Lockenpracht zaubern. Am besten eignet sich dafür ein Lockenstab mit einer haarschonenden Keramik-oder Teflonbeschichtung. Damit die Haare nicht von der Hitze des Lockenstabs angegriffen werden, sollte ein Hitzeschutzspray aufgetragen werden. Nun die abgeteilten, ca. fünf Zentimeter breiten Haarpartien vom Unterhaar nach außen durch den Lockenstab drehen. Für langen Halt, die fertig bearbeiteten Haarsträhnen eingewickelt feststecken und auskühlen lassen. Zum Fixieren der Frisur Haarspray oder matten Haarlack verwenden.

Undercut-Bob: Für Mutige

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Stars wie Miley Cyrus und Rihanna wissen es längst: Mit einem Undercut, einer seitlich oder am Hinterkopf abrasierten Haarpartie, steht man im Mittelpunkt jeder Veranstaltung. Auffällig und mitunter provokativ wirkt der neue Frisuren-Trend. Kein Wunder also, dass auch unser geliebter Klassiker, der Bob, nicht ohne auskommt. Wer vor dem Rasierer allerdings noch zurückschreckt, der kann ein bisschen schummeln: Einfach die Haare seitlich streng mit Gel fixieren oder die betreffende Haarsträhne eng am Kopf entlang flechten - fertig ist der Fake-Undercut!

Text: Mareike Freier

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Frisuren-Tutorial: Der Fake Bob

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