Abnehmen & Co.: Essensirrtümer
Avocados: Fett, aber gesund
Auch wenn sie gesund sind, haben Avocados wegen ihres hohen Fettgehalts keinen besonders guten Ruf - 400 Gramm Kalorien und 40 Gramm Fett stecken in einer mittelgroßen Frucht. Doch es handelt sich dabei um wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die gut für den Körper sind und sich positiv auf den Blutfettspiegel auswirken - und sehr gut verdaulich sind. Der hohe Anteil an unverdaulichen Faserstoffen verringert sogar das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, indem er den Cholesterinspiegel senkt.
Außerdem enthalten Avocados wichtige Vitamine (zusammen mit einer frisch gepressten Zitrone hat man schon den Tagesbedarf an Vitamin C gedeckt), Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer und viele Ballaststoffe, die wichtig für den Körper sind.
Nervennahrung
In einer Avocado steckt zweimal soviel Energie wie in einer Banane und sogar viermal soviel wie in einem Apfel. Eine spezielle Kohlenhydratkombination sorgt dafür, dass Nerven und Gehirnzellen besser mit dieser Energie versorgt werden, ein echter Stresskiller.
Dazu sind Avocados wahre Schönmacher: Vitamine A, C und E und jede Menge weiterer Stoffe tun Haut und Haaren gut und lassen sie strahlen.
Klar ist also: Zehn Avocados am Tag machen bestimmt nicht gerade schlank. Avocados sind aber so gesund und wertvoll, dass man auch bei Diäten nicht auf sie verzichten sollte: Besser, Sie essen einen Salat mit Avocado oder einen leckeren Brotaufstrich als ein Wiener Schnitzel.
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Diät, Essens-Irrtümer, Ernährung, lebensmittellexikon.deKommentare

Avocados: Fett, aber gesund - Foto: istockphoto

















